Ein neues Radioprojekt entsteht

Liebe Freunde des SiK e.V.,

Anfang des Jahres haben wir beim House of Ressources in Dresden ein neues Radioprojekt für Migration & Psychologie beantragt und kürzlich dafür auch die Zusage bekommen.

Wir freuen uns über diese neue Kooperation und danken dem House of Ressources für das erneute Vertrauen und die anhaltende Zusammenarbeit!

Mit dem neuen Projekt “Teilhabe stärken: Migranten machen Radio” wollen wir Menschen mit Migrationshintergrund an der Produktion und Gestaltung zweier Radiosendungen von „Migration und Psychologie“ beteiligen und vollumfänglich mitwirken lassen.

In Form von Online- und Präsensseminaren können die Teilnehmer somit das notwendige Know-How erlernen, um später in Eigenregie ein Radioprogramm auf die Beine zu stellen und Ihren Ideen und Anliegen eine Stimme verleihen.

Momentan planen wir den Projektbeginn und wir halten euch natürlich auf unseren Kanälen über den weiteren Werdegang auf dem Laufenden.

Herzliche Grüße

Euer SiK e.V.-Team

Wiederholung der Radiosendungen von Migration und Psychologie auf coloRadio Dresden

Wir freuen uns, die zwei Radiosendungen mit Rinat Saifoulline und Grigor Shagoyan in Kürze erneut auf coloRadio auszustrahlen und zu wiederholen. An zwei Terminen können jeweils beide Interviews im “Doppelpack” gehört werden.

Wann: Samstag, 12. Februar von 18:00 bis 20:00 Uhr / Samstag, 12. März von 18:00 bis 20:00 Uhr

Wo: bei coloRadio unter 98,4 und 99,3 FM oder per Livestream auf www.coloradio.org

Rinat Saifoulline ist ein in Russland geborener Psychologe, der an der Universität Dresden ausgebildet wurde und die Interkulturelle Waldorfschule in Dresden mitbegründet hat. Gleichzeitig geht er noch einer anderen Leidenschaft nach: der Musik.

Der aus Armenien stammende Opernsänger Grigor Shagoyan studierte an der Musikhochschule in Rostock und begann später eine Karriere als Musiker, Lehrer und professioneller Gitarrist. Dabei wurde er zum Schöpfer und kreativen Kopf der Musikgruppe „Trio Aguas“.

In den Interviews erzählen beide Gäste über Ihren Lebensweg und Ihre Migrationsgeschichte nach Deutschland und Dresden.

Einschalten lohnt sich!

Migration und Psychologie ist ein Radioprojekt mit den Schwerpunkten Migration und Interkulturalität, gefördert und organisiert vom Verein zur Stärkung interkultureller Kompetenzen (SiK e.V.). Dank der Mikroprojektförderung von “House of Resources” in Dresden konnten diese beiden Folgen produziert werden.

Ein Opernsänger aus Armenien beschließt, wieder zur Gitarre zu greifen und eine Band zu gründen. Kann so etwas funktionieren?

In der Sendung Migration und Psychologie (Samstag, 11. Dezember von 18:00 bis 20:00 Uhr) werden wir Grigor Shagoyan als Gast interviewen.

Grigor lebt seit 20 Jahren in Deutschland. Seine Geschichte beginnt in seiner Heimatstadt Jerewan, der Hauptstadt von Armenien. Es ist eine der ältesten Städte der Welt. Er erzählt uns, wie er dank einer beruflichen Einladung die Möglichkeit hatte, in Deutschland zu studieren und wie er sein Studium an der Musikhochschule in Rostock absolvierte, um später als Opensänger festangestellt an den Landesbühnen Sachsen zu arbeiten.

Während dieser Zeit hatte er das Privileg, durch ganz Deutschland zu reisen und auf vielen Bühnen als Opernsänger aufzutreten. Im Jahr 2008 kehrte er zu seiner früheren Berufung als Gitarrist und Musikarrangeur zurück. Er begann eine neue Karriere als Musiker, Lehrer und professioneller Gitarrist. Und er wurde zum Schöpfer und kreativen Kopf der Musikgruppe „Trio Aguas“.

Trio Aguas ist ein Musikprojekt, das seine Wurzeln in Armenien hat aber weit über die Grenzen der traditionellen Folklore hinausgeht. Denn die Musik von Trio Aguas breitet sich aus wie ein Fluss, der von den alten hohen Bergen zu einem großen und tiefen Ozean fließt. Sie erweitert ihre Nebenflüsse zu einem multiethnischen und multikulturellen Delta. Mit Musikstilen, die von Gypsy-Swing bis zu traditionellen und liturgischen Liedern in Armenien reichen. Vom Bossa Nova bis zu den Ufern der neuen musikalischen Bewegungen des spanischen Flamenco und des südamerikanischen Tango. 

Grigor Shagoyan ist unser Gast in der Radiosendung Migration&Psychologie und seine Geschichte vermittelt ein Gefühl von Freude, Ausgeglichenheit und interkultureller Toleranz. Seine Geschichte zeigt einmal mehr, dass Deutschland ein Land ist, das allen, die bereit sind, ernsthaft, systematisch und verantwortungsbewusst an der Erreichung großer Ziele zu arbeiten, Möglichkeiten zur persönlichen und beruflichen Entwicklung bietet.

Hören Sie sich dieses interessante Interview an, das erlebbar macht, dass Migration, Kultur und Integration Konzepte sind, die einen tiefen, harmonischen und positiven Klang erzeugen können, wenn alle an der Interkulturalität beteiligten Parteien ihren Teil dazu beitragen.

Migration und Psychologie ist ein Radioprojekt mit den Schwerpunkten Migration und Interkulturalität, gefördert und organisiert vom Verein zur Stärkung interkultureller Kompetenzen (SIK e.V.) mit besonderer Unterstützung des „House of Resource (HoR Dresden)“. Dank der Mikroprojektförderung von HoR konnte diese Folge produziert werden.

Hören Sie die Sendung am Samstag, dem 11. Dezember zwischen 18:00 und 20:00 Uhr in coloRradio Dresden auf 98,4 und 99,3 FM. Hinterlassen Sie uns Ihre Likes und Kommentare auf Facebook oder besuchen Sie unsere offizielle Website unter www.sik-ev.com.

Sendung Migration und Psychologie am 13 Nov. 2021

Hören Sie unsere Radiosendung Migration und Psychologie am Samstag, den 13. November zwischen 18:00 und 20:00 Uhr – wie immer auf coloradio. Wenn Sie in Dresden und Umgebung sind, können Sie die Sendung auf 98,4 und 99,3 FM hören. Ansonsten auch überall auf der Welt über Livestream auf www.coloradio.org.

Dieses Mal haben wir Rinat Saifoulline zu Gast. Er ist ein in Russland geborener Psychologe, der an der Universität Dresden ausgebildet wurde und die Interkulturelle Waldorfschule in Dresden mitbegründet hat.

In unserem Interview erzählt Rinat seine Migrationsgeschichte. Gestartet ist er 

als junger Au-Pair in Süddeutschland. Heute, zwei Jahrzehnte später, arbeitet er als Psychologe und als Dozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter. Gleichzeitig geht er noch einer anderen Leidenschaften nach: der Musik.

Schalten Sie ein und hören Sie sich das Interview an, lassen Sie sich mitnehmen auf eine Reise von Sibirien nach Dresden. 

Wenn Sie mehr über unser Radioprojekt erfahren möchten und wissen möchten, warum „die Gegenwart der wichtigste Stein ist, auf dem die Zukunft gebaut wird“, besuchen Sie unsere offizielle Website www.sik-ev.com oder eine unserer Fanpages auf Facebook: migration and psychology und sik-ev.

Diese Sendung wurde durch eine Mikroprojektförderung von House of Resources in Dresden unterstützt.

Von Sibirien nach Dresden: Wie ein junger Russe Psychologe wird und die interkulturelle Waldorfschule Dresden mitbegründet hat

In der Sendung Migration und Psychologie (Samstag, 13. November von 18:00 bis 20:00 Uhr) werden Rinat Saifoulline als Gast interviewen.

Rinat ist ein junger Russe, der schon als Kind die sibirische Kälte hinter sich lassen wollte. Er erzählt uns, wie er trotz der Vorurteile in seiner Heimatstadt seinen Weg der Migration begann. Er kam nach Deutschland, wo er zunächst ein Jahr lang als Au-Pair arbeitete. Trotz Sprachschwierigkeiten hatte er die Kraft und den Mut, in Dresden Psychologie zu studieren, um die Zukunft in seiner neuen Heimat mitzugestalten.

Heute, 25 Jahre später, ist Rinat Psychologe und arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent an der HTW in Dresden. Zudem hat er sich maßgeblich an der Gründung der neuen internationalen Waldorfschule in Dresden beteiligt. Derzeit verbindet er sein Leben als Familienvater mit seinen beruflichen und musikalischen Interessen.

In der Radiosendung erzählt Rinat von seiner Reise als Einwanderer nach Deutschland und ergänzt seine biografische Erzählung mit selbst komponierter Musik. Genießen Sie dieses interessante Interview, mit musikalischen Pausen, sanften, meditativen und nostalgischen Melodien, zwischen dem weißen Schnee der  Steppen Sibiriens und dem sanften Rauschen der sächsischen Wälder.

Migration und Psychologie ist ein Radioprojekt mit den Schwerpunkten Migration und Interkulturalität, gefördert und organisiert vom Verein zur Stärkung interkultureller Kompetenzen (SIK e.V.), diesmal mit besonderer Unterstützung des „House of Ressource (HoR)“. Dank ihrer Mikroprojektförderung konnte diese Folge produziert werden.

Hören Sie die Sendung am Samstag, den 13. November zwischen 18:00 und 20:00 Uhr im coloRradio Dresden auf 98,4 und 99,3 FM. Hinterlassen Sie uns Ihre Likes und Kommentare auf Facebook oder besuchen Sie unsere offizielle Website unter www.sik-ev.com.

Vortrag im Medien Kultur Zentrum am 14. Oktober. 2021

Der SIK e.V. wurde eingeladen, an der Schließung einer Ausstellung des mexikanischen Künstlers Benuz Guerrero teilzunehmen. Seine Arbeiten werden derzeit im „Medien Kultur Zentrum Dresden“ im Kraftwerk Mitte 3 präsentiert.

Victor Labra Holzapfel, ein Gründungsmitglied unserer Organisation, wird am Donnerstag, den 14. Oktober 2021 um 18.00 Uhr einen Vortrag halten. 

Wir freuen uns sehr, dass wir als SIK e.V. an dieser Aktivität teilnehmen können. Hier finden Sie weitere Informationen über den Inhalt des Vortrags, der während der Finissage der Ausstellung stattfinden wird.

Kultur und Migration: Über die Überschneidung und Verschmelzung von Parallelwelten.

Der Vortrag reflektiert, ausgehend von der Arbeit des Künstlers Benuz, die Phänomene von Kultur und Migration.

Ausgehend von der Frage „Was ist Kultur?“ wird in dem Vortrag als Metapher vorgeschlagen, dass Kultur wie Wasser ist. Es ist in der Lage, seine Form und Struktur permanent zu verändern. Kultur wird als etwas äußerst Veränderliches und Dynamisches angesehen, das alles durchdringt. 

Zweitens nähert sich der Vortrag dem Begriff der Migration. Er betont, dass Migrationsprozesse nicht nur den Umzug von einem Gebiet in ein anderes beschreiben, sondern auch die Eigenschaft haben, den Geist und die Seele derjenigen, die migrieren, und derjenigen, die von der Migration betroffen sind, zu verändern.

Schließlich wird das Publikum durch Benuz Arbeit eingeladen, den Begriff des kulturellen Wandels und der Migration auf Deutschland zu beziehen und diese als  Chance zu sehen,  neue Gebiete und kulturelle Horizonte zu erkunden, die Dresden und Deutschland auf dem Weg ins 21. Jahrhundert weiter voranbringen.

Referent:

Dr. Victor Labra Holzapfel

Sozialpsychologe chilenischer Herkunft. Dozent und Expert für interkulturelle Fragen.

Brauchen wir mehr interkulturelle Kompetenzen für die Zukunft?

Die Zukunft des 21. Jahrhunderts wird bereits heute gestaltet. WIr fragen uns: Wie wird Deutschland im Jahr 2050 aussehen? Was werden die Kinder, die heute in der Schule sind, in dreißig Jahren machen? Wie wird die ethnische und demografische Struktur Deutschlands aussehen? 

Deutschland ist tief mit den weltweiten Prozessen der Globalisierung, des Klimawandels, des demografischen Wandels, der Zuwanderung und der Interkulturalität verbunden. Zudem  befindet sich unsere Gesellschaft in einem starken sozialen und kulturellen Wandel, der durch den Einfluss von sozialen Netzwerken und digitalen Medien beschleunigt wird. 

Unser Verein ist auf die Arbeit an interkulturellen Prozessen ausgerichtet. Wir sind davon überzeugt, dass Deutschland, ob es will oder nicht, sich dem historischen Dilemma stellen muss, immer mehr Migrantinnen und Migranten auf seinem Territorium aufzunehmen. Gleichzeitig müssen neue Strategien entwickelt werden, um mit der wachsenden sozialen Komplexität umzugehen. Eine Komplexität, die sich zum Teil aus dem sozialen Kontakt zwischen kulturellen Gruppen aus verschiedenen Regionen der Welt ergibt, die ihrerseits Träger unterschiedlicher Gefühls-, Denk- und Verhaltensmuster sind. 

Aus diesem Grund liegt unser Schwerpunkt auf der Stärkung der interkulturellen Kompetenzen sowohl der Aufnahmegesellschaft, als auch der kulturellen Minderheitengruppen der Zugewanderten. 

Interkulturelle Kompetenzen sind eine Brücke, die die verschiedenen kulturellen Perspektiven im selben territorialen und sozialen Raum vereinen und verbinden kann. Deshalb wollen wir die Entwicklung interkultureller Kompetenzen auf allen Ebenen der Gesellschaft unterstützen. In der Nachbarschaft, im Kindergarten, in der Schule, in Krankenhäusern, im Handel, in den Medien und in der öffentlichen Wahrnehmung, am Arbeitsplatz und im Allgemeinen. 

Unserer Einschätzung nach wird Deutschland im Laufe des 21. Jahrhunderts mit einer großen interkulturellen Herausforderung konfrontiert sein. Neben Risiken birgt diese Herausforderung auch eine große Chance. Deshalb ist das, was wir heute tun, entscheidend für die Gesellschaft von morgen. Unser Verein möchte mit seinen Projekten und Initiativen   dazu beitragen, eine lebenswerte Zukunft zu schaffen.

Sonderprogramm auf Spanisch am 11. September 2021

Am 11. September 2021 Zwischen 18:00 und 20:00 Uhr deutscher Zeit waren Im Studio zwei Gäste mit Migrationshintergrund geladen, die seit mehreren Jahren in Dresden leben:  Dennis Neuland Agüero, Computeringenieur kubanischer Herkunft sowie Juan Antonio Guzmán González, von seinen Freunden liebevoll “Jonathan” genannt. Jonathan ist dominikanischer Herkunft und Pastor der christlich-hispanischen Kirche Dresden (Siloé).  

Im Radioprogramm ging es um das historische Datum des  11. Septembers. Auf Spanisch und zu kleinen Teilen auf Deutsch wurde über die Auswirkungen dieses Tages auf die Weltpolitik und insbesondere auf Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland diskutiert. Dennis und Jonathan erzählten auch von ihren Migrationserfahrungen in Dresden und sprachen darüber, wie sie ihren sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Integrationsprozess in diesem Land erfolgreich meistern. Da Jonathan Pastor der christlich-hispanischen Kirche ist, kamen natürlich auch Fragen religiöser Natur zur Sprache.

Projekt „Zukunftsmusik Dresden 2050“

Ab September 2021 plant SiK e.V. ein neues Projekt, bestehend aus Radiosendungen und Podcasts für ein weltoffenes und tolerantes Dresden.  Ziel ist es, die Einwohner der Stadt Dresden für diese Themen zu sensibilisieren und zur kritischen Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitischen Fragen einzuladen. Die Sendungen und die Podcasts sollen dazu beitragen, die Demokratie und Weltoffenheit in Dresden zu fördern und zu stärken.

Die Sendung heißt „Zukunftsmusik Dresden 2050“ und wird mehrmals im Monat im Dresdner Lokalradio (coloradio.org) ausgestrahlt. Das Podcast-System ermöglicht es, dass die  Bürgerinnen und Bürger aus Dresden die verschiedenen Programme 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr auch zeitversetzt hören können.

Warum die Farben unseres Logos

Wie immer, wenn ein neues Logo für eine Organisation entworfen wird, stellt sich die Frage: Welche Form oder welches Symbol soll verwendet werden, welche Farben soll das neue Logo haben?
In unserem Fall wussten wir, dass wir etwas Einfaches und Unkompliziertes brauchten. Etwas, das simpel und minimalistisch ist und einen hohen Wiedererkennungseffekt besitzt.
Schließlich haben wir uns auf drei Initialen geeinigt, die unsere Hauptaufgabe zusammenfassen: die „Stärkung interkultureller Kompetenzen“, d. h. „SiK“, kombiniert mit der bekannten „e. V.“-Endung.

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