Sachsen

SIK e.V. beim Interkulturellen Sommerfestival in Freiberg mit dem Projekt Zukunftsmusik für Zusammenhalt

SIK e.V. beim Interkulturellen Sommerfest in Freiberg

Begegnungen, Gespräche und neue Stimmen für „Zukunftsmusik für Zusammenhalt“

Am 20. Juni 2026 war SIK e.V. beim Interkulturellen Sommerfest in Freiberg zu Gast. Die Veranstaltung fand von 14:00 bis 17:00 Uhr im Bunten Haus / Mehrgenerationenhaus Freiberg statt.

Für uns war dieser Besuch ein wichtiger Schritt im Projekt „Zukunftsmusik für Zusammenhalt“. Im Jahr 2026 möchten wir mit unserem Radio- und Podcastprojekt stärker in Freiberg und im ländlichen Raum präsent sein. Unser Ziel ist es, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen, neue Stimmen hörbar zu machen und interkulturelle Begegnungen vor Ort zu ermöglichen.

Das Interkulturelle Sommerfest bot dafür einen sehr passenden Rahmen. Es war ein lebendiger, offener und gut organisierter Nachmittag. Viele Menschen kamen zusammen. Kinder spielten im Garten. Es gab Essen, Musik, Gespräche, Infostände und viele kleine Momente der Begegnung. Für SIK e.V. war es eine schöne Gelegenheit, Menschen aus Freiberg kennenzulernen, unser Projekt vorzustellen und neue Kontakte zu knüpfen.

Freiberg als Ort der Begegnung

Wir kamen mit viel Interesse nach Freiberg. Gleichzeitig wussten wir nicht genau, was uns erwartet. Umso schöner war die Erfahrung vor Ort.

Besonders beeindruckend war für uns die Atmosphäre. Menschen mit und ohne Migrationserfahrung kamen zusammen. Es wurde gegessen, gelacht, gesungen, gespielt und diskutiert. Die Veranstaltung zeigte, dass Vielfalt nicht nur ein abstraktes Thema ist. Vielfalt wird konkret, wenn Menschen einander begegnen. Genau darum geht es auch in unserer Arbeit.

Interkulturelles Sommerfestival in Freiberg mit Besucherinnen und Besuchern im Garten
Das Interkulturelle Sommerfest in Freiberg bot Raum für Begegnung, Musik und Austausch.

Mit „Zukunftsmusik für Zusammenhalt“ möchten wir solche Begegnungen sichtbar und hörbar machen. Wir möchten zeigen, dass interkulturelles Zusammenleben nicht nur in großen Städten stattfindet. Auch in Freiberg, im ländlichen Raum und in vielen kleineren Städten gibt es Menschen, die sich für Offenheit, Dialog und Zusammenhalt einsetzen.

Erste Gespräche und neue Kontakte

Beim Sommerfest konnten wir mit vielen interessanten Menschen sprechen. Eine unserer ersten Anlaufstellen war Christian Mädler von der Agenda 21. Er engagiert sich unter anderem im Bereich Fair Trade, Eine Welt und Integration. Mit ihm konnten wir über die Idee unseres Projekts sprechen. Später entstand daraus auch eine kurze Interviewsituation.

Christian Mädler von der Agenda 21 und Ramatu Leder Kamanda beim Interkulturellen Sommerfestival in Freiberg
Christian Mädler von der Agenda 21 und Ramatu Leeder Kamanda, Moderatorin des Interkulturellen Sommerfestes, im Gespräch auf der Bühne. Die Szene steht für Austausch, Verständigung und die Zusammenarbeit lokaler Akteure in Freiberg.

Ein weiterer wichtiger Kontakt war die kommunale Integrationskoordinatorin der Stadt Freiberg, Margaret Triebler. Mit ihr waren wir bereits vor dem Fest in Kontakt. Beim Sommerfest konnten wir uns persönlich vorstellen und über mögliche Anknüpfungspunkte sprechen. Solche Kontakte sind für unser Projekt sehr wichtig, weil wir nicht einfach von außen nach Freiberg kommen möchten. Wir möchten mit den Menschen und Strukturen vor Ort zusammenarbeiten.

Auch mit Ahmed Alasi kamen wir ins Gespräch. Er lebt seit mehreren Jahren in Deutschland und engagierte sich aktiv beim Sommerfest. Seine persönliche Geschichte und seine Erfahrungen in Freiberg machen ihn zu einer spannenden Stimme für unser Projekt.

Ein weiterer Gesprächspartner war Joachim Krahl von der Pfingstgemeinde Freiberg, der ebenfalls im ökumenischen Arbeitskreis aktiv ist. Er unterstützte das Fest unter anderem mit Angeboten für Kinder. Auch solche Begegnungen zeigen, wie vielfältig das Engagement in Freiberg ist.

Darüber hinaus konnten wir mit einer Vertreterin des Internationalen Universitätszentrums der TU Bergakademie Freiberg sprechen. Das Gespräch war für uns besonders interessant, weil Freiberg durch die Universität auch viele internationale Studierende anzieht. Für unser Projekt ist die Frage wichtig, wie Menschen aus verschiedenen Ländern, mit unterschiedlichen Biografien und verschiedenen Spracherfahrungen hier ankommen und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.

Victor Labra Holzapfel von SIK e.V. im Gespräch mit Naima Bouzoubaa von der Agenda 21 beim Interkulturellen Sommerfest in Freiberg
Victor Labra Holzapfel von SIK e.V. im Gespräch mit Naima Bouzoubaa, Projektkoordinatorin bei der Agenda 21. Rechts im Bild: Claudia Leibiger aus Freiberg, Koordinatorin des Projekts Zukunftsmusik. Das Gespräch beim Interkulturellen Sommerfest in Freiberg steht für Austausch, Vernetzung und mögliche zukünftige Radio-Begegnungen. Foto: Bernd Torchala.

Auch Naima, die bei der Agenda 21 engagiert ist und selbst eine vielfältige Familiengeschichte mitbringt, gehörte zu den Menschen, mit denen wir ins Gespräch kamen. Sie zeigte großes Interesse an unserem Projekt und an der Idee, interkulturelle Erfahrungen über Radio und Podcast sichtbar zu machen.

Besonders gefreut haben wir uns auch über die Begegnung mit Ramatu Leeder Kamanda. Sie lebt seit vielen Jahren in Freiberg, engagiert sich vor Ort und war beim Sommerfest unter anderem als Moderatorin präsent. Sie begegnete uns offen, herzlich und mit großem Interesse. Auch sie kann mit ihren Erfahrungen und ihrer Perspektive einen wichtigen Beitrag zu unseren Radiobegegnungen leisten.

Warum wir in Freiberg sind

SIK e.V. steht für Stärkung interkultureller Kompetenzen. Wir sind überzeugt: Interkulturelles Zusammenleben gelingt nicht von allein. Es braucht Begegnung, Vertrauen, Sprache, Räume für Austausch und die Bereitschaft, voneinander zu lernen.

Dabei geht es nicht nur darum, dass Menschen mit Migrationserfahrung Deutsch lernen oder sich in bestehende Strukturen einfinden. Es geht auch darum, dass die Mehrheitsgesellschaft Möglichkeiten bekommt, eigene interkulturelle Kompetenzen zu entwickeln.

Dafür braucht es konkrete Begegnungen. Menschen müssen einander sehen, hören und kennenlernen können. Erst dann entsteht ein anderes Verständnis füreinander. Erst dann wird aus einem abstrakten Thema eine persönliche Erfahrung.

Genau hier setzt „Zukunftsmusik für Zusammenhalt“ an.

Wir möchten in Freiberg Menschen miteinander ins Gespräch bringen, die sich sonst vielleicht nicht begegnen würden: Menschen mit und ohne Migrationserfahrung, Menschen mit unterschiedlichen Lebenswegen, Menschen, die schon lange in Freiberg leben, Menschen, die neu angekommen sind, Menschen, die sich engagieren, Menschen, die Fragen haben, und Menschen, die etwas erzählen möchten.

Geplante Radiobegegnungen und Gesprächscafés

Für das Jahr 2026 planen wir in Freiberg mehrere interkulturelle Radiobegegnungen. Dabei möchten wir jeweils Menschen mit und ohne Migrationserfahrung zusammenbringen. Sie sprechen miteinander über ihre Erfahrungen, ihre Sicht auf Deutschland, ihre Vorstellung von Integration, ihre Wünsche für die Gesellschaft und ihre persönlichen Wege.

Wir planen in Freiberg zunächst ein interkulturelles Gesprächscafé. Dieses Format soll einen offenen und niedrigschwelligen Raum schaffen, in dem Menschen unkompliziert miteinander ins Gespräch kommen können. Im Mittelpunkt stehen Begegnung, Zuhören und gegenseitiges Verstehen. Es geht nicht um Vorträge oder fertige Antworten, sondern um persönliche Erfahrungen, Fragen und Perspektiven zum interkulturellen Zusammenleben in Freiberg.

Darauf aufbauend möchten wir interkulturelle Radiobegegnungen gestalten. Dabei kommen Menschen mit und ohne Migrationserfahrung zu zweit miteinander ins Gespräch. Diese Dialoge werden als Radio- und Podcastformat aufgenommen, redaktionell bearbeitet und später veröffentlicht. So können auch Menschen, die nicht direkt an den Begegnungen teilnehmen, zuhören, neue Perspektiven kennenlernen und einen Einblick in die Vielfalt der Freiberger Stadtgesellschaft gewinnen.

Die deutsche Sprache spielt dabei eine wichtige Rolle. Sie ist in Deutschland ein zentrales Mittel der Verständigung. Gleichzeitig wissen wir, dass Sprache auch eine Hürde sein kann. Deshalb möchten wir Räume schaffen, in denen Menschen sich trauen zu sprechen, auch wenn nicht jedes Wort perfekt ist. Entscheidend ist die Begegnung.

Ein besonderer Moment: Musik als gemeinsame Sprache

Ein sehr eindrucksvoller Moment des Sommerfestes war das musikalische Programm.

Es gab verschiedene Auftritte, Musik aus unterschiedlichen Kulturen und Beiträge von Menschen mit sehr verschiedenen Hintergründen. Besonders bewegend war für uns ein Moment, in dem das Steigerlied gesungen wurde.

Musikalischer Beitrag mit dem Steigerlied beim Interkulturellen Sommerfest in Freiberg
Beim Interkulturellen Sommerfest in Freiberg wurde auch das Steigerlied gesungen – ein besonderer Moment der musikalischen Begegnung.

Das Steigerlied ist eng mit der Bergbautradition verbunden. In Freiberg hat diese Tradition eine besondere Bedeutung. Viele Menschen kennen das Lied. Es gehört zur Geschichte der Stadt und zur Identität der Region.

Beim Sommerfest wurde dieses Lied in einem interkulturellen Kontext gesungen. Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen standen auf der Bühne. Andere Menschen sangen mit. Für einen Moment wurde sichtbar, was interkulturelle Begegnung bedeuten kann: Tradition bleibt nicht abgeschlossen. Sie kann neue Stimmen aufnehmen. Sie kann Menschen verbinden.

Dieser Moment zeigte auf sehr schöne Weise, dass Zugehörigkeit nicht nur durch Herkunft entsteht. Zugehörigkeit kann auch wachsen, wenn Menschen gemeinsam etwas erleben, singen, lachen oder einander zuhören.

Ein anderes Bild vom Osten in Deutschland

Der Besuch in Freiberg war für uns auch deshalb wichtig, weil über Ostdeutschland oft sehr einseitig gesprochen wird. Häufig stehen Probleme, Konflikte oder politische Spannungen im Mittelpunkt.

Natürlich gibt es Herausforderungen. Auch in Freiberg und im ländlichen Raum gibt es Fragen, Unsicherheiten und Spannungen im Umgang mit Migration und Vielfalt. Diese Themen dürfen nicht ausgeblendet werden.

Aber das Sommerfest hat auch etwas anderes gezeigt: Es gibt viele Menschen, die sich engagieren. Es gibt Orte der Offenheit. Es gibt Vereine, Initiativen, Kirchen, Bildungseinrichtungen und Einzelpersonen, die Begegnung möglich machen. Es gibt Menschen mit und ohne Migrationserfahrung, die miteinander leben, arbeiten, feiern und Verantwortung übernehmen.

Diese Seite möchten wir mit unserem Projekt stärker sichtbar machen.

„Zukunftsmusik für Zusammenhalt“ möchte keine künstlich schöne Welt zeigen. Aber wir möchten gute Beispiele hörbar machen. Wir möchten Menschen eine Stimme geben, die im Alltag oft wenig öffentliche Aufmerksamkeit bekommen. Wir möchten zeigen, dass Zusammenhalt dort wächst, wo Menschen miteinander sprechen und gemeinsam etwas gestalten.

Dank an die Organisatorinnen, Organisatoren und Engagierten vor Ort

Wir bedanken uns herzlich bei den Organisatorinnen und Organisatoren des Interkulturellen Sommerfest in Freiberg.

Danke an alle, die dieses Fest vorbereitet, begleitet und möglich gemacht haben. Danke an die Initiativen, Vereine, Engagierten, Künstlerinnen, Künstler, Helferinnen und Helfer. Danke auch an alle Menschen, die mit uns gesprochen, unsere Flyer mitgenommen, Fragen gestellt oder Interesse an unserem Projekt gezeigt haben.

Wir haben uns sehr willkommen gefühlt. Die Offenheit, die Freundlichkeit und die positive Resonanz haben uns sehr gefreut.

Für SIK e.V. war dieser Nachmittag ein gelungener Auftakt für die weitere Arbeit in Freiberg. Wir nehmen viele Eindrücke, neue Kontakte und konkrete Ideen mit.

Wie es weitergeht

In den kommenden Wochen werden wir die Gespräche und Kontakte aus Freiberg weiter vertiefen. Wir möchten Menschen finden, die bereit sind, an unseren Radiobegegnungen teilzunehmen. Dabei suchen wir unterschiedliche Stimmen: Menschen mit Migrationserfahrung, Menschen ohne eigene Migrationserfahrung, Menschen aus Vereinen, aus Bildung, aus Nachbarschaften, aus der Stadtgesellschaft und aus dem Alltag in Freiberg.

Ein nächster Schritt ist bereits geplant: Am Mittwoch, den 26. August 2026, findet von 18:00 bis 21:00 Uhr im Café Momo in Freiberg ein interkulturelles Gesprächscafé im Rahmen von „Zukunftsmusik für Zusammenhalt“ statt. Dort möchten wir die begonnenen Gespräche weiterführen, neue Begegnungen ermöglichen und Menschen aus Freiberg miteinander ins Gespräch bringen.

Das Café Momo bietet dafür einen passenden Rahmen: offen, zugänglich und mitten in der Stadt. Für SIK e.V. ist dieses Gesprächscafé ein weiterer Schritt, um in Freiberg präsent zu sein und gemeinsam mit Menschen vor Ort Räume für Dialog, Zuhören und gegenseitiges Verstehen zu schaffen.

Die Ergebnisse werden später in Form von Audio-Beiträgen, Podcasts und weiteren Veröffentlichungen zugänglich gemacht. Geplant ist auch, ausgewählte Beiträge über unsere Mediathek und Plattformen wie Mixcloud zu veröffentlichen.

Wir freuen uns darauf, Freiberg in diesem Jahr weiter kennenzulernen und gemeinsam mit Menschen vor Ort neue Räume für Dialog, Begegnung und interkulturelles Lernen zu schaffen.

Gefördert durch das Bundesprogramm Gesellschaftlicher Zusammenhalt

Das Projekt „Zukunftsmusik für Zusammenhalt“ wird von SIK e.V. im Rahmen des Bundesprogramms Gesellschaftlicher Zusammenhalt durchgeführt.

Logo des Bundesprogramms Gesellschaftlicher Zusammenhalt und des Bundesministeriums des Innern

Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Vor Ort. Vernetzt. Verbunden. (BGZ).

Wir danken dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sowie dem Bundesprogramm Gesellschaftlicher Zusammenhalt für die Förderung und Unterstützung dieses Projekts.

Haben Sie Fragen zu diesem Beitrag oder möchten Sie mit SIK e.V. in Kontakt treten? Schreiben Sie uns gerne über unser Kontaktformular.

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Radio-Begegnung im Projekt Zukunftsmusik für Zusammenhalt von SIK e.V.

SIK e.V. auf der Webseite des BGZ/BAMF

Wir freuen uns sehr, eine schöne Nachricht zu teilen: Das Projekt „Zukunftsmusik für Zusammenhalt“ von SIK e.V. wurde auf der offiziellen Webseite des Bundesprogramms Gesellschaftlicher Zusammenhalt (BGZ) vorgestellt.

Anlässlich des Internationalen Tages der kulturellen Vielfalt veröffentlichte das BGZ den Beitrag „Vielfalt hörbar, sichtbar und erlebbar machen“.

In dem Beitrag werden Projekte vorgestellt, die zeigen, wie Vielfalt, Begegnung und Dialog das gesellschaftliche Miteinander vor Ort stärken können. Auch die Arbeit von SIK e.V. und unser Projekt „Zukunftsmusik für Zusammenhalt“ werden darin erwähnt.

Für uns ist diese Veröffentlichung eine wertvolle Anerkennung. Sie macht sichtbar, woran wir mit unserem Team, unseren Kooperationspartnern und vielen engagierten Menschen in Sachsen arbeiten.

Ausschnitt des BGZ/BAMF-Beitrags über das Projekt Zukunftsmusik für Zusammenhalt von SIK e.V.
Der BGZ/BAMF-Beitrag stellt das Projekt „Zukunftsmusik für Zusammenhalt“ von SIK e.V. vor.

Vielfalt hörbar, sichtbar und erlebbar machen

Der Beitrag des BGZ/BAMF stellt Projekte in den Mittelpunkt, die konkrete Räume für Begegnung schaffen. Bei SIK e.V. geht es dabei besonders um Radio, Podcast, Interviews und interkulturelle Dialogformate.

Mit „Zukunftsmusik für Zusammenhalt“ möchten wir Menschen mit und ohne Migrationserfahrung miteinander ins Gespräch bringen.

Unsere Formate schaffen Raum für Zuhören, Austausch und neue Perspektiven. Es geht nicht um einfache Antworten. Es geht um echte Begegnungen, gegenseitiges Verstehen und Vertrauen.

Durch Radio-Begegnungen, Podcasts, Gesprächscafés und Workshops machen wir unterschiedliche Erfahrungen und Lebensgeschichten in Sachsen hörbar. Wir möchten zeigen: Gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht dort, wo Menschen sich begegnen, einander zuhören und bereit sind, voneinander zu lernen.

Radioaufnahme im Projekt Zukunftsmusik für Zusammenhalt von SIK e.V. in Sachsen
Radioaufnahme im Projekt „Zukunftsmusik für Zusammenhalt“ von SIK e.V.

Mehr über unsere Radio-Begegnungen, Interviews und Audioformate finden Sie in der Mediathek von SIK e.V.

Eine Freude und eine Verantwortung

Für SIK e.V. ist die Veröffentlichung auf der Webseite des BGZ/BAMF eine große Freude. Zugleich verstehen wir sie als Motivation und Verantwortung.

Sie bestärkt uns darin, unsere Arbeit für interkulturellen Dialog, gesellschaftliche Teilhabe und Zusammenhalt in Dresden, Freiberg, Meißen und Sachsen weiterzuentwickeln.

Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung sind Räume wichtig, in denen Menschen miteinander sprechen können. Nicht übereinander, sondern miteinander. Genau dafür stehen unsere Radio-Begegnungen und Gesprächsformate.

Wir freuen uns auch, in diesem Zusammenhang gemeinsam mit weiteren Projekten sichtbar zu werden, die sich auf unterschiedliche Weise für Vielfalt, Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt engagieren.

Dank an BGZ und BAMF

Wir danken dem Team des Bundesprogramms Gesellschaftlicher Zusammenhalt (BGZ) und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) herzlich für die Veröffentlichung, die Sichtbarkeit und die Begleitung der Projektarbeit.

Diese Zusammenarbeit stärkt unser Engagement als gemeinnütziger Verein in Dresden und Sachsen. Sie ermutigt uns, weiterhin Räume für Begegnung, Dialog und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu schaffen.

Mehr Informationen zu unseren Radio-Begegnungen, Interviews und Audioformaten finden Sie in unserer Mediathek.

Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Vor Ort. Vernetzt. Verbunden. (BGZ).

Logo des Bundesprogramms Gesellschaftlicher Zusammenhalt und des Bundesministeriums des Innern
Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Vor Ort. Vernetzt. Verbunden. (BGZ).

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START-Stiftung in Sachsen: 20 Jahre Talentförderung | SIK e.V.

🎓 20 Jahre START-Stiftung:
Junge Talente in Sachsen fördern

Mit Freude teilen wir Informationen über die herausragende Arbeit der START-Stiftung in Sachsen, einer Organisation, die sich seit mehr als 20 Jahren der Förderung junger Migrantentalente auf ihrem Weg zu Bildung und beruflicher Ausbildung widmet.

Kürzlich hatten wir als Organisation SIK e.V. Verein zur Stärkung interkultureller Kompetenzen die Gelegenheit, an einer bedeutenden Veranstaltung der START-Stiftung in Dresden teilzunehmen. Es handelte sich um die feierliche Stipendienverleihung und die Willkommensfeier der 22. Gruppe junger Menschen, die die Unterstützung dieser wichtigen Stiftung in Sachsen erhalten werden. Als SIK e.V. freuen wir uns sehr über den Kontakt und die Kooperation mit der START-Stiftung und hoffen, sie bald zu einem Interview für unseren Podcast einladen zu können.

Im Rahmen dieser formellen, aber dennoch herzlichen und angenehmen Veranstaltung wurden Stipendien an 10 talentierte junge Menschen überreicht. Diese Initiative ist Teil einer jährlichen Kampagne der START-Stiftung  zur Anerkennung und Förderung des Talents junger Menschen mit Migrationserfahrung in ganz Deutschland und insbesondere in Sachsen, wo die Stiftung einen aktiven Standort unterhält.

Die Feier, die am 4. April 2025 im Neuen Rathaus in Dresden stattfand, bot einen Rahmen, um die Leistungen dieser jungen Menschen zu würdigen und die Bedeutung der Unterstützung hervorzuheben, die die START-Stiftung ihnen für ihre zukünftige Entwicklung bietet. Die Anwesenden hatten die Möglichkeit, musikalische Darbietungen zu genießen und inspirierende Berichte von jungen Menschen zu hören, die von dem Stipendium profitiert haben.

An der Veranstaltung nahmen wichtige Persönlichkeiten der START-Stiftung teil, darunter Kerstin Knye, Projektleitung von START in Dresden, und Andrés Castillo, Landeskoordination von START in Sachsen. Wir freuten uns auch über die Anwesenheit des Sächsischen Staatsministers für Kultur, Conrad Clemens, der aktiv an der Übergabe der Urkunden und der Auszeichnung der jungen Stipendiaten beteiligt war.

Die Arbeit der START-Stiftung in Sachsen, die sich über mehr als zwei Jahrzehnte erstreckt, unterstreicht das Engagement der Region für die Schaffung einer vielfältigen und gerechten Gesellschaft, in der das Potenzial aller jungen Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft, gefördert wird. Ihr Fokus auf die Unterstützung junger Menschen mit Migrationshintergrund in ihrer Bildung und beruflichen Entwicklung ist von grundlegender Bedeutung für den Aufbau einer vielversprechenden Zukunft für alle. Die START-Stiftung ist seit mehr als 20 Jahren in Sachsen aktiv.

Diese Veranstaltung war nicht nur eine Feier individueller Talente, sondern auch ein Zeugnis für den positiven Einfluss, den Organisationen wie die START-Stiftung in unserer Gesellschaft haben. Wir danken für die Einladung, Teil dieses wichtigen Moments gewesen zu sein, und gratulieren den jungen Stipendiaten zu ihren Erfolgen sowie der START-Stiftung zu ihrer kontinuierlichen und wertvollen Arbeit in Sachsen.

Inspiriert durch den Erfolg dieser jungen Menschen bekräftigen wir als SIK e.V. unser Engagement, weiterhin Brücken zu bauen, die das Miteinander und das gegenseitige Verständnis in unserer Stadt fördern. Wir sind fest davon überzeugt, dass Integration dort gedeiht, wo tägliche Begegnungen stattfinden – so wie wir es in jeder Ausgabe unseres Gesprächscafés erleben, wo das Wort und das Zuhören Vielfalt in Gemeinschaft verwandeln. 

Doch unsere Arbeit endet nicht an den Tischen des Dialogs; wir möchten diese Realitäten auch über die Medien verstärken. Ein klares Beispiel dafür ist unser aktueller Radio-Podcast mit Dana und Ali, in dem wir die Herausforderungen und Geschichten vertiefen, die die heutige Integration prägen. Genau wie die Stipendien der START-Stiftung sind diese Initiativen wichtige Bausteine für eine zusammenhaltende Gesellschaft, und wir laden Sie ein, ein aktiver Teil dieser Reise mit uns zu sein.

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