Interkultureller Dialog

Victoria Mazuze Wendel und Dr. Hildegard Küllchen im Radio-Interview bei SIK e.V. Dresden

Radio-Begegnung Dresden: Victoria Mazuze & Hildegard Küllchen

🎶 Was verbindet uns, wenn die Welt sich zu spalten scheint?

In einer Zeit, in der Grenzen scheinbar zunehmen – nicht nur auf Landkarten, sondern auch in unseren Köpfen – lädt SIK e.V. (Verein zur Stärkung interkultureller Kompetenzen) dazu ein, einen Moment innezuhalten. Zuhören. Und einander wieder zu begegnen.

Mit einer neuen Folge unseres Radio- und Podcastformats „Zukunftsmusik für Zusammenhalt“ schaffen wir einen Raum, in dem sich Wort und Musik verbinden, um einer zentralen Frage nachzugehen:

Wie gestalten wir eine Gesellschaft, die verbundener, menschlicher und bewusster ist?

🌍 Zwei Frauen, zwei Wege, ein gemeinsames Ziel

In dieser Ausgabe kommen zwei Stimmen zu Wort, die sich auf unterschiedliche Weise für das gesellschaftliche Miteinander in Sachsen engagieren:

Victoria (Vicki) Mazuze Wendel – geboren in Dresden, mit biografischen Wurzeln in Mosambik und Deutschland. Als Vorstandsmitglied von Afropa e.V. und Expertin für Rassismusprävention bringt sie eine klare und reflektierte Perspektive auf Fragen von Identität, Zugehörigkeit und Bildung ein.

Dr. Hildegard Küllchen – Pädagogin, in Nordrhein-Westfalen aufgewachsen und seit über 25 Jahren in Dresden zu Hause. Ihre langjährige Tätigkeit an der TU Dresden als Gleichstellungsbeauftragte sowie ihr aktuelles Engagement im Bereich Deutschunterricht für Geflüchtete stehen für ein konsequentes Eintreten für Teilhabe und Dialog.

Zwei Lebenswege, zwei Generationen, zwei Perspektiven – und eine gemeinsame Überzeugung: Interkulturelle Begegnung kann unsere Gesellschaft nachhaltig verändern.

🎙️ Stimmen, die Brücken bauen

Was in diesem Gespräch entsteht, ist mehr als ein Austausch von Meinungen. Es ist ein Raum für ehrliche Reflexion über unser Zusammenleben.

Victoria bringt es auf den Punkt:

„Sich selbst anzunehmen ist der erste Schritt. Wer sich selbst wertschätzt, kann auch dem anderen auf Augenhöhe begegnen – unabhängig von Herkunft oder Akzent.“

Hildegard ergänzt aus ihrer pädagogischen und persönlichen Erfahrung:

„Mein Rat ist einfach: Schauen Sie dem anderen wirklich in die Augen. Musik und Kunst ermöglichen Begegnung auf einer Ebene, die über das rein Rationale hinausgeht – sie sprechen direkt das Herz an.“

💡 Worum geht es in dieser Folge?

Das Gespräch eröffnet verschiedene Perspektiven auf gesellschaftlichen Zusammenhalt:

  • „Innere Migration“: Erfahrungen zwischen Ost- und Westdeutschland
  • Identität jenseits von Kategorien: Leben zwischen Kulturen als Chance
  • Herausforderungen für den Zusammenhalt: Armut, fehlende Begegnungsräume und gesellschaftliche Spannungen
  • Die Kraft des Alltäglichen: kleine Gesten mit großer Wirkung
  • Musik als Brücke: eine persönliche Auswahl, die das Gespräch begleitet – von afrikanischen Klängen bis hin zu Liedern über das Leben „zwischen zwei Welten“

🎧 Zuhören, erleben, weiterdenken

👉 Diese Radio-Begegnung ist Teil des Projekts „Zukunftsmusik für Zusammenhalt“, das von SIK e.V. initiiert wurde, um den Dialog zwischen Menschen mit und ohne Migrationserfahrung in Sachsen zu stärken.

👉 Nicht verpassen! Lassen Sie sich von einem Gespräch inspirieren, das nicht nur den Ist-Zustand reflektiert, sondern Perspektiven für ein respektvolles Miteinander eröffnet.

🤝 Ein Projekt - Eine Einladung

Logo des Bundesprogramms Gesellschaftlicher Zusammenhalt und des Bundesministeriums des Innern

Diese Sendung ist Teil der Reihe
„Radiobegegnungen zwischen Menschen mit und ohne Migrationserfahrung“ von SIK e.V.

Dieses Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Vor Ort. Vernetzt. Verbunden. (BGZ/BAMF) gefördert, das vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) durchgeführt wird. Wir danken für die Unterstützung, die diese wichtigen Radio-Begegnungen in Dresden ermöglicht.

Lassen Sie es sich nicht nur erzählen. Hören Sie selbst!

Denn manchmal beginnt Veränderung nicht mit lauteren Stimmen,
sondern mit besserem Zuhören.

Möchten Sie weitere bewegende Einblicke in unser Projekt erhalten? Dann hören Sie auch die Radio-Begegnung mit Dana Ritzmann und Ali Al-Shiblawi über Zusammenhalt durch Dialog. Ein inspirierendes Gespräch über journalistische und gelebte Migrationserfahrung.

Sendezeiten bei coloRadio Dresden 📻​

Wir freuen uns, dieses Projekt in Zusammenarbeit mit unserem Partner coloRadio zu präsentieren. Neben unserem Online-Podcast könnt ihr die Sendung auch im freien Radio Dresden auf UKW 98,4/99,3 MHz, über DAB+ oder im Livestream auf coloRadio.org hören.

  • Jeden 1. und 2. Donnerstag im Monat
  • Sowie jeden 1. und 2. Samstag im Monat
  • Jeweils zwischen 18:00 und 20:00 Uhr

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Radio-Podcast: Dana Ritzmann & Ali Al-Shiblawi | SIK e.V.

🎙️ Radio-Podcast: Zusammenhalt durch Dialog mit Dana Ritzmann & Ali Al-Shiblawi

Was passiert, wenn journalistische Erfahrung auf gelebte Migrationserfahrung trifft?
In dieser Radio-Begegnung kommen Dana Ritzmann und Ali Al-Shiblawi miteinander ins Gespräch – offen, persönlich und auf Augenhöhe.

Dana Ritzmann ist Diplom-Journalistin, Kommunikationsexpertin und Trainerin für interkulturelle Kompetenzen. Sie verbindet journalistische Präzision mit langjähriger Erfahrung in internationaler Zusammenarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und gesellschaftlichem Dialog. Ihr Blick ist reflektiert, zugewandt und geprägt von der Frage, wie Verständigung in einer vielfältigen Gesellschaft gelingen kann.

Zukunftsmusik im Dialog: Journalismus trifft Biografie

Sprache, Erfahrung und Mut zum Neuanfang. Lassen Sie sich von diesem intensiven Gespräch inspirieren. Einfach oben auf Play drücken und zuhören.

Ali Al-Shiblawi stammt aus dem Irak. In dieser Begegnung spricht er über seine Lebensgeschichte, über Brüche, Verluste und den langen Weg des Ankommens in Deutschland. Er erzählt von Heimat und Fremde, von beruflichen und persönlichen Neuanfängen. Seine Erfahrungen stehen stellvertretend für viele Menschen, die ihre Biografie neu zusammensetzen mussten, ohne ihre Würde und Identität zu verlieren.

Gemeinsam entsteht ein ruhiges, intensives Gespräch über Sprache, Vertrauen und das Leben zwischen Herkunft und Zukunft. Die Musik ist dabei kein Hintergrund, sondern öffnet Räume, in denen Worte Sinn und Tiefe gewinnen.

🎧 Eine Folge der Reihe „Zukunftsmusik für Zusammenhalt“ von SIK e.V.

Sendezeiten bei coloRadio Dresden 📻

Wir freuen uns, dieses Projekt in Zusammenarbeit mit unserem Partner coloRadio zu präsentieren. Neben unserem Online-Podcast könnt ihr die Sendung auch im freien Radio Dresden auf UKW 98,4/99,3 MHz, über DAB+ oder im Livestream auf coloRadio.org hören.

  • Jeden 1. und 2. Donnerstag im Monat
  • Sowie jeden 1. und 2. Samstag im Monat
  • Jeweils zwischen 18:00 und 20:00 Uhr
Logo des Bundesprogramms Gesellschaftlicher Zusammenhalt und des Bundesministeriums des Innern

Das Projekt „Zukunftsmusik für Zusammenhalt: Radio-Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Migrationserfahrung“ vom SIK e.V.  wird  durch Bundesministerium des Innern  im Rahmen des Bundesprogramms „Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Vor Ort. Vernetzt. Verbunden.(BGZ)“ gefördert.

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Zusammenhalt fördern durch Dialog: Projekt Zukunftsmusik | SIK e.V.

🎶 Wie klingt Zusammenhalt?
Zukunftsmusik: Durch Dialog Brücken bauen

Diese Frage steht im Zentrum der neuen Reihe von Radio-Begegnungen 2025, die im Rahmen des Projekts „Zukunftsmusik für Zusammenhalt“ von SIK e.V. produziert wird.

Hier treffen Menschen aufeinander, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten – einheimisch und zugewandert, jung und erfahren, wissenschaftlich oder künstlerisch geprägt. Doch sobald das Mikrofon eingeschaltet ist, entsteht etwas ganz Eigenes: ein ehrliches, tiefes Gespräch über Leben, Wandel, Zugehörigkeit – und Musik.

Denn Musik ist in allen Folgen mehr als nur Begleitung. Sie ist die Brücke, die Worte trägt, wo Sprache manchmal an ihre Grenzen stößt.

1. Radio-Begegnung

🗣️ Joachim Fischer & Nabil Khalil – Denken, Glauben, Verstehen

In der ersten Radio-Begegnung treffen sich Prof. Dr. Joachim Fischer – Soziologe und Philosoph an der TU Dresden – und Dr. Nabil Khalil, Journalist, Filmemacher und Gründer des zweisprachigen Elbe Magazins in Dresden.

Fischer ist einer der bekanntesten deutschen Vertreter der Philosophischen Anthropologie. Er forscht über die soziale Natur des Menschen, über Beziehungen, Intersubjektivität und die Kunst, den „Anderen“ zu verstehen.
Khalil wiederum blickt auf eine beeindruckende journalistische Laufbahn zurück: vom Korrespondenten in Moskau und Caracas bis hin zum Medienproduzenten in Beirut und Dresden.

Ihr Gespräch bewegt sich zwischen Geist und Alltag, Religion und Vernunft – und zeigt, dass die Suche nach Sinn keine kulturellen Grenzen kennt.
Zwischen den Liedern von Helene Fischer, Udo Lindenberg und der libanesischen Sängerin Fayruz entsteht ein Dialog über Weltbilder und Menschlichkeit.

2. Radio-Begegnung

💬 2. Jürgen Hoyer & Si Cao – Vertrauen, Angst und Begegnung

Der Psychologe Prof. Dr. Jürgen Hoyer ist einer der renommiertesten Psychotherapeuten Deutschlands. Jahrzehntelang leitete er die Psychotherapeutische Universitätsambulanz der TU Dresden, forschte über Angststörungen, Depressionen und neue Therapieformen – immer mit einem klaren Ziel: Menschen zu helfen, sich selbst besser zu verstehen.

Si Cao kam 2016 aus China nach Sachsen. Sie ist heute Geschäftsleiterin des Chinesisch-Deutschen Zentrums e.V. in Dresden und engagiert sich für Integration, Vielfalt und interkulturelles Miteinander.

In ihrem Gespräch sprechen sie über Vertrauen, über die leisen Ängste im Alltag und die kleinen Schritte, die Menschen näherbringen. 

Cao bringt die Perspektive einer Kulturvermittlerin ein, Hoyer die Erfahrung eines Forschers der menschlichen Seele. Zusammen zeichnen sie ein feinfühliges Bild davon, wie Begegnung heilt und wie gegenseitiges Zuhören Hoffnung schenkt.

3. Radio-Begegnung

Victoria Mazuze Wendel und Dr. Hildegard Küllchen im Radio-Interview bei SIK e.V. Dresden

🌺 3. Hildegard Küllchen & Victoria Mazuze – Mut, Wandel und Stärke

Zwei Frauen, zwei Generationen – verbunden durch Engagement und Lebenserfahrung.
Hildegard Küllchen, ehemalige Frauenbeauftragte an der TU Dresden und wissenschaftliche Mitarbeiterin, steht für eine Generation, die in den 1980er und 1990er Jahren den Wandel aktiv mitgestaltete.
Victoria Mazuze, Aktivistin und Mitbegründerin von Afropa e.V. in Dresden, setzt sich heute mit Leidenschaft für Gleichwertigkeit, Vielfalt und Antirassismus ein.

Beide Frauen wissen, dass gesellschaftlicher Wandel Geduld, Dialog und gegenseitigen Respekt braucht.

Ihre Begegnung ist nicht laut – sie ist ehrlich, klar und inspirierend. Sie erzählen von Lebenswegen, von Umbrüchen und von der Kraft, sich selbst treu zu bleiben.

Ihre Musikauswahl – von ZAZ über Bukahara bis zu Namika – spiegelt Lebensfreude, Nachdenklichkeit und Stärke zugleich.

4. Radio-Begegnung

🏙️ 4. Ines Braunsdorf & Irina Preuß – Heimat, Erinnerung und Neubeginn

Ines Braunsdorf, Architektin aus Dresden, gehört zur Generation der Wendezeit. Sie erlebte den Umbruch von der DDR in die Gegenwart, mit all seinen Chancen und Brüchen.
Irina Preuß kam aus Osteuropa (Russland) nach Deutschland – mit dem Mut, ein neues Leben aufzubauen, sich einzubringen und anzukommen.

In ihrem Gespräch geht es um Heimat – als Ort, aber auch als Gefühl.
Sie sprechen über Aufbruch, Anpassung und darüber, wie sich Identität im Lauf des Lebens verändert. Zwischen persönlichen Erinnerungen und Musik, die an die 1990er Jahre erinnert, entsteht ein stilles, intensives Porträt zweier Frauen, die gelernt haben, Wandel zu leben.

5. Radio-Begegnung

🎧 5. Dana Ritzmann & Ali Al-Shiblawi – Sprache, Mut und Neubeginn

Zum Abschluss treffen sich Dana Ritzmann, Journalistin und interkulturelle Trainerin, und Ali Al-Shiblawi, Zahntechniker aus Bagdad, der nach Dresden kam, um sein Leben neu zu beginnen.

Ritzmann hat über zwei Jahrzehnte in Medien, Öffentlichkeitsarbeit und internationalen Projekten gearbeitet – vom Goethe-Institut bis zur Landesverwaltung.
Al-Shiblawi steht für viele Menschen, die Krieg, Flucht und Neubeginn erlebt haben, ohne ihre Würde und ihren Glauben an das Leben zu verlieren.

Ihr Dialog handelt von Sprache – als Brücke und als Barriere – und von der Kraft, sich gegenseitig wirklich zu sehen.
Die Musik, die sie mitgebracht haben, erzählt von Ferne, Sehnsucht und der Suche nach Ruhe.

Ein Gespräch, das bewegt und das zeigt, dass jede Geschichte zählt.

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Das Projekt „Zukunftsmusik für Zusammenhalt: Radio-Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Migrationserfahrung“ vom SIK e.V.  wird  durch Bundesministerium des Innern  im Rahmen des Bundesprogramms „Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Vor Ort. Vernetzt. Verbunden.(BGZ)“ gefördert.

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