SIK e.V.

SIK e.V. beim Interkulturellen Sommerfestival in Freiberg mit dem Projekt Zukunftsmusik für Zusammenhalt

SIK e.V. beim Interkulturellen Sommerfest in Freiberg

Begegnungen, Gespräche und neue Stimmen für „Zukunftsmusik für Zusammenhalt“

Am 20. Juni 2026 war SIK e.V. beim Interkulturellen Sommerfest in Freiberg zu Gast. Die Veranstaltung fand von 14:00 bis 17:00 Uhr im Bunten Haus / Mehrgenerationenhaus Freiberg statt.

Für uns war dieser Besuch ein wichtiger Schritt im Projekt „Zukunftsmusik für Zusammenhalt“. Im Jahr 2026 möchten wir mit unserem Radio- und Podcastprojekt stärker in Freiberg und im ländlichen Raum präsent sein. Unser Ziel ist es, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen, neue Stimmen hörbar zu machen und interkulturelle Begegnungen vor Ort zu ermöglichen.

Das Interkulturelle Sommerfest bot dafür einen sehr passenden Rahmen. Es war ein lebendiger, offener und gut organisierter Nachmittag. Viele Menschen kamen zusammen. Kinder spielten im Garten. Es gab Essen, Musik, Gespräche, Infostände und viele kleine Momente der Begegnung. Für SIK e.V. war es eine schöne Gelegenheit, Menschen aus Freiberg kennenzulernen, unser Projekt vorzustellen und neue Kontakte zu knüpfen.

Freiberg als Ort der Begegnung

Wir kamen mit viel Interesse nach Freiberg. Gleichzeitig wussten wir nicht genau, was uns erwartet. Umso schöner war die Erfahrung vor Ort.

Besonders beeindruckend war für uns die Atmosphäre. Menschen mit und ohne Migrationserfahrung kamen zusammen. Es wurde gegessen, gelacht, gesungen, gespielt und diskutiert. Die Veranstaltung zeigte, dass Vielfalt nicht nur ein abstraktes Thema ist. Vielfalt wird konkret, wenn Menschen einander begegnen. Genau darum geht es auch in unserer Arbeit.

Interkulturelles Sommerfestival in Freiberg mit Besucherinnen und Besuchern im Garten
Das Interkulturelle Sommerfest in Freiberg bot Raum für Begegnung, Musik und Austausch.

Mit „Zukunftsmusik für Zusammenhalt“ möchten wir solche Begegnungen sichtbar und hörbar machen. Wir möchten zeigen, dass interkulturelles Zusammenleben nicht nur in großen Städten stattfindet. Auch in Freiberg, im ländlichen Raum und in vielen kleineren Städten gibt es Menschen, die sich für Offenheit, Dialog und Zusammenhalt einsetzen.

Erste Gespräche und neue Kontakte

Beim Sommerfest konnten wir mit vielen interessanten Menschen sprechen. Eine unserer ersten Anlaufstellen war Christian Mädler von der Agenda 21. Er engagiert sich unter anderem im Bereich Fair Trade, Eine Welt und Integration. Mit ihm konnten wir über die Idee unseres Projekts sprechen. Später entstand daraus auch eine kurze Interviewsituation.

Christian Mädler von der Agenda 21 und Ramatu Leder Kamanda beim Interkulturellen Sommerfestival in Freiberg
Christian Mädler von der Agenda 21 und Ramatu Leeder Kamanda, Moderatorin des Interkulturellen Sommerfestes, im Gespräch auf der Bühne. Die Szene steht für Austausch, Verständigung und die Zusammenarbeit lokaler Akteure in Freiberg.

Ein weiterer wichtiger Kontakt war die kommunale Integrationskoordinatorin der Stadt Freiberg, Margaret Triebler. Mit ihr waren wir bereits vor dem Fest in Kontakt. Beim Sommerfest konnten wir uns persönlich vorstellen und über mögliche Anknüpfungspunkte sprechen. Solche Kontakte sind für unser Projekt sehr wichtig, weil wir nicht einfach von außen nach Freiberg kommen möchten. Wir möchten mit den Menschen und Strukturen vor Ort zusammenarbeiten.

Auch mit Ahmed Alasi kamen wir ins Gespräch. Er lebt seit mehreren Jahren in Deutschland und engagierte sich aktiv beim Sommerfest. Seine persönliche Geschichte und seine Erfahrungen in Freiberg machen ihn zu einer spannenden Stimme für unser Projekt.

Ein weiterer Gesprächspartner war Joachim Krahl von der Pfingstgemeinde Freiberg, der ebenfalls im ökumenischen Arbeitskreis aktiv ist. Er unterstützte das Fest unter anderem mit Angeboten für Kinder. Auch solche Begegnungen zeigen, wie vielfältig das Engagement in Freiberg ist.

Darüber hinaus konnten wir mit einer Vertreterin des Internationalen Universitätszentrums der TU Bergakademie Freiberg sprechen. Das Gespräch war für uns besonders interessant, weil Freiberg durch die Universität auch viele internationale Studierende anzieht. Für unser Projekt ist die Frage wichtig, wie Menschen aus verschiedenen Ländern, mit unterschiedlichen Biografien und verschiedenen Spracherfahrungen hier ankommen und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.

Victor Labra Holzapfel von SIK e.V. im Gespräch mit Naima Bouzoubaa von der Agenda 21 beim Interkulturellen Sommerfest in Freiberg
Victor Labra Holzapfel von SIK e.V. im Gespräch mit Naima Bouzoubaa, Projektkoordinatorin bei der Agenda 21. Rechts im Bild: Claudia Leibiger aus Freiberg, Koordinatorin des Projekts Zukunftsmusik. Das Gespräch beim Interkulturellen Sommerfest in Freiberg steht für Austausch, Vernetzung und mögliche zukünftige Radio-Begegnungen. Foto: Bernd Torchala.

Auch Naima, die bei der Agenda 21 engagiert ist und selbst eine vielfältige Familiengeschichte mitbringt, gehörte zu den Menschen, mit denen wir ins Gespräch kamen. Sie zeigte großes Interesse an unserem Projekt und an der Idee, interkulturelle Erfahrungen über Radio und Podcast sichtbar zu machen.

Besonders gefreut haben wir uns auch über die Begegnung mit Ramatu Leeder Kamanda. Sie lebt seit vielen Jahren in Freiberg, engagiert sich vor Ort und war beim Sommerfest unter anderem als Moderatorin präsent. Sie begegnete uns offen, herzlich und mit großem Interesse. Auch sie kann mit ihren Erfahrungen und ihrer Perspektive einen wichtigen Beitrag zu unseren Radiobegegnungen leisten.

Warum wir in Freiberg sind

SIK e.V. steht für Stärkung interkultureller Kompetenzen. Wir sind überzeugt: Interkulturelles Zusammenleben gelingt nicht von allein. Es braucht Begegnung, Vertrauen, Sprache, Räume für Austausch und die Bereitschaft, voneinander zu lernen.

Dabei geht es nicht nur darum, dass Menschen mit Migrationserfahrung Deutsch lernen oder sich in bestehende Strukturen einfinden. Es geht auch darum, dass die Mehrheitsgesellschaft Möglichkeiten bekommt, eigene interkulturelle Kompetenzen zu entwickeln.

Dafür braucht es konkrete Begegnungen. Menschen müssen einander sehen, hören und kennenlernen können. Erst dann entsteht ein anderes Verständnis füreinander. Erst dann wird aus einem abstrakten Thema eine persönliche Erfahrung.

Genau hier setzt „Zukunftsmusik für Zusammenhalt“ an.

Wir möchten in Freiberg Menschen miteinander ins Gespräch bringen, die sich sonst vielleicht nicht begegnen würden: Menschen mit und ohne Migrationserfahrung, Menschen mit unterschiedlichen Lebenswegen, Menschen, die schon lange in Freiberg leben, Menschen, die neu angekommen sind, Menschen, die sich engagieren, Menschen, die Fragen haben, und Menschen, die etwas erzählen möchten.

Geplante Radiobegegnungen und Gesprächscafés

Für das Jahr 2026 planen wir in Freiberg mehrere interkulturelle Radiobegegnungen. Dabei möchten wir jeweils Menschen mit und ohne Migrationserfahrung zusammenbringen. Sie sprechen miteinander über ihre Erfahrungen, ihre Sicht auf Deutschland, ihre Vorstellung von Integration, ihre Wünsche für die Gesellschaft und ihre persönlichen Wege.

Wir planen in Freiberg zunächst ein interkulturelles Gesprächscafé. Dieses Format soll einen offenen und niedrigschwelligen Raum schaffen, in dem Menschen unkompliziert miteinander ins Gespräch kommen können. Im Mittelpunkt stehen Begegnung, Zuhören und gegenseitiges Verstehen. Es geht nicht um Vorträge oder fertige Antworten, sondern um persönliche Erfahrungen, Fragen und Perspektiven zum interkulturellen Zusammenleben in Freiberg.

Darauf aufbauend möchten wir interkulturelle Radiobegegnungen gestalten. Dabei kommen Menschen mit und ohne Migrationserfahrung zu zweit miteinander ins Gespräch. Diese Dialoge werden als Radio- und Podcastformat aufgenommen, redaktionell bearbeitet und später veröffentlicht. So können auch Menschen, die nicht direkt an den Begegnungen teilnehmen, zuhören, neue Perspektiven kennenlernen und einen Einblick in die Vielfalt der Freiberger Stadtgesellschaft gewinnen.

Die deutsche Sprache spielt dabei eine wichtige Rolle. Sie ist in Deutschland ein zentrales Mittel der Verständigung. Gleichzeitig wissen wir, dass Sprache auch eine Hürde sein kann. Deshalb möchten wir Räume schaffen, in denen Menschen sich trauen zu sprechen, auch wenn nicht jedes Wort perfekt ist. Entscheidend ist die Begegnung.

Ein besonderer Moment: Musik als gemeinsame Sprache

Ein sehr eindrucksvoller Moment des Sommerfestes war das musikalische Programm.

Es gab verschiedene Auftritte, Musik aus unterschiedlichen Kulturen und Beiträge von Menschen mit sehr verschiedenen Hintergründen. Besonders bewegend war für uns ein Moment, in dem das Steigerlied gesungen wurde.

Musikalischer Beitrag mit dem Steigerlied beim Interkulturellen Sommerfest in Freiberg
Beim Interkulturellen Sommerfest in Freiberg wurde auch das Steigerlied gesungen – ein besonderer Moment der musikalischen Begegnung.

Das Steigerlied ist eng mit der Bergbautradition verbunden. In Freiberg hat diese Tradition eine besondere Bedeutung. Viele Menschen kennen das Lied. Es gehört zur Geschichte der Stadt und zur Identität der Region.

Beim Sommerfest wurde dieses Lied in einem interkulturellen Kontext gesungen. Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen standen auf der Bühne. Andere Menschen sangen mit. Für einen Moment wurde sichtbar, was interkulturelle Begegnung bedeuten kann: Tradition bleibt nicht abgeschlossen. Sie kann neue Stimmen aufnehmen. Sie kann Menschen verbinden.

Dieser Moment zeigte auf sehr schöne Weise, dass Zugehörigkeit nicht nur durch Herkunft entsteht. Zugehörigkeit kann auch wachsen, wenn Menschen gemeinsam etwas erleben, singen, lachen oder einander zuhören.

Ein anderes Bild vom Osten in Deutschland

Der Besuch in Freiberg war für uns auch deshalb wichtig, weil über Ostdeutschland oft sehr einseitig gesprochen wird. Häufig stehen Probleme, Konflikte oder politische Spannungen im Mittelpunkt.

Natürlich gibt es Herausforderungen. Auch in Freiberg und im ländlichen Raum gibt es Fragen, Unsicherheiten und Spannungen im Umgang mit Migration und Vielfalt. Diese Themen dürfen nicht ausgeblendet werden.

Aber das Sommerfest hat auch etwas anderes gezeigt: Es gibt viele Menschen, die sich engagieren. Es gibt Orte der Offenheit. Es gibt Vereine, Initiativen, Kirchen, Bildungseinrichtungen und Einzelpersonen, die Begegnung möglich machen. Es gibt Menschen mit und ohne Migrationserfahrung, die miteinander leben, arbeiten, feiern und Verantwortung übernehmen.

Diese Seite möchten wir mit unserem Projekt stärker sichtbar machen.

„Zukunftsmusik für Zusammenhalt“ möchte keine künstlich schöne Welt zeigen. Aber wir möchten gute Beispiele hörbar machen. Wir möchten Menschen eine Stimme geben, die im Alltag oft wenig öffentliche Aufmerksamkeit bekommen. Wir möchten zeigen, dass Zusammenhalt dort wächst, wo Menschen miteinander sprechen und gemeinsam etwas gestalten.

Dank an die Organisatorinnen, Organisatoren und Engagierten vor Ort

Wir bedanken uns herzlich bei den Organisatorinnen und Organisatoren des Interkulturellen Sommerfest in Freiberg.

Danke an alle, die dieses Fest vorbereitet, begleitet und möglich gemacht haben. Danke an die Initiativen, Vereine, Engagierten, Künstlerinnen, Künstler, Helferinnen und Helfer. Danke auch an alle Menschen, die mit uns gesprochen, unsere Flyer mitgenommen, Fragen gestellt oder Interesse an unserem Projekt gezeigt haben.

Wir haben uns sehr willkommen gefühlt. Die Offenheit, die Freundlichkeit und die positive Resonanz haben uns sehr gefreut.

Für SIK e.V. war dieser Nachmittag ein gelungener Auftakt für die weitere Arbeit in Freiberg. Wir nehmen viele Eindrücke, neue Kontakte und konkrete Ideen mit.

Wie es weitergeht

In den kommenden Wochen werden wir die Gespräche und Kontakte aus Freiberg weiter vertiefen. Wir möchten Menschen finden, die bereit sind, an unseren Radiobegegnungen teilzunehmen. Dabei suchen wir unterschiedliche Stimmen: Menschen mit Migrationserfahrung, Menschen ohne eigene Migrationserfahrung, Menschen aus Vereinen, aus Bildung, aus Nachbarschaften, aus der Stadtgesellschaft und aus dem Alltag in Freiberg.

Ein nächster Schritt ist bereits geplant: Am Mittwoch, den 26. August 2026, findet von 18:00 bis 21:00 Uhr im Café Momo in Freiberg ein interkulturelles Gesprächscafé im Rahmen von „Zukunftsmusik für Zusammenhalt“ statt. Dort möchten wir die begonnenen Gespräche weiterführen, neue Begegnungen ermöglichen und Menschen aus Freiberg miteinander ins Gespräch bringen.

Das Café Momo bietet dafür einen passenden Rahmen: offen, zugänglich und mitten in der Stadt. Für SIK e.V. ist dieses Gesprächscafé ein weiterer Schritt, um in Freiberg präsent zu sein und gemeinsam mit Menschen vor Ort Räume für Dialog, Zuhören und gegenseitiges Verstehen zu schaffen.

Die Ergebnisse werden später in Form von Audio-Beiträgen, Podcasts und weiteren Veröffentlichungen zugänglich gemacht. Geplant ist auch, ausgewählte Beiträge über unsere Mediathek und Plattformen wie Mixcloud zu veröffentlichen.

Wir freuen uns darauf, Freiberg in diesem Jahr weiter kennenzulernen und gemeinsam mit Menschen vor Ort neue Räume für Dialog, Begegnung und interkulturelles Lernen zu schaffen.

Gefördert durch das Bundesprogramm Gesellschaftlicher Zusammenhalt

Das Projekt „Zukunftsmusik für Zusammenhalt“ wird von SIK e.V. im Rahmen des Bundesprogramms Gesellschaftlicher Zusammenhalt durchgeführt.

Logo des Bundesprogramms Gesellschaftlicher Zusammenhalt und des Bundesministeriums des Innern

Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Vor Ort. Vernetzt. Verbunden. (BGZ).

Wir danken dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sowie dem Bundesprogramm Gesellschaftlicher Zusammenhalt für die Förderung und Unterstützung dieses Projekts.

Haben Sie Fragen zu diesem Beitrag oder möchten Sie mit SIK e.V. in Kontakt treten? Schreiben Sie uns gerne über unser Kontaktformular.

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Radio-Begegnung im Projekt Zukunftsmusik für Zusammenhalt von SIK e.V.

SIK e.V. auf der Webseite des BGZ/BAMF

Wir freuen uns sehr, eine schöne Nachricht zu teilen: Das Projekt „Zukunftsmusik für Zusammenhalt“ von SIK e.V. wurde auf der offiziellen Webseite des Bundesprogramms Gesellschaftlicher Zusammenhalt (BGZ) vorgestellt.

Anlässlich des Internationalen Tages der kulturellen Vielfalt veröffentlichte das BGZ den Beitrag „Vielfalt hörbar, sichtbar und erlebbar machen“.

In dem Beitrag werden Projekte vorgestellt, die zeigen, wie Vielfalt, Begegnung und Dialog das gesellschaftliche Miteinander vor Ort stärken können. Auch die Arbeit von SIK e.V. und unser Projekt „Zukunftsmusik für Zusammenhalt“ werden darin erwähnt.

Für uns ist diese Veröffentlichung eine wertvolle Anerkennung. Sie macht sichtbar, woran wir mit unserem Team, unseren Kooperationspartnern und vielen engagierten Menschen in Sachsen arbeiten.

Ausschnitt des BGZ/BAMF-Beitrags über das Projekt Zukunftsmusik für Zusammenhalt von SIK e.V.
Der BGZ/BAMF-Beitrag stellt das Projekt „Zukunftsmusik für Zusammenhalt“ von SIK e.V. vor.

Vielfalt hörbar, sichtbar und erlebbar machen

Der Beitrag des BGZ/BAMF stellt Projekte in den Mittelpunkt, die konkrete Räume für Begegnung schaffen. Bei SIK e.V. geht es dabei besonders um Radio, Podcast, Interviews und interkulturelle Dialogformate.

Mit „Zukunftsmusik für Zusammenhalt“ möchten wir Menschen mit und ohne Migrationserfahrung miteinander ins Gespräch bringen.

Unsere Formate schaffen Raum für Zuhören, Austausch und neue Perspektiven. Es geht nicht um einfache Antworten. Es geht um echte Begegnungen, gegenseitiges Verstehen und Vertrauen.

Durch Radio-Begegnungen, Podcasts, Gesprächscafés und Workshops machen wir unterschiedliche Erfahrungen und Lebensgeschichten in Sachsen hörbar. Wir möchten zeigen: Gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht dort, wo Menschen sich begegnen, einander zuhören und bereit sind, voneinander zu lernen.

Radioaufnahme im Projekt Zukunftsmusik für Zusammenhalt von SIK e.V. in Sachsen
Radioaufnahme im Projekt „Zukunftsmusik für Zusammenhalt“ von SIK e.V.

Mehr über unsere Radio-Begegnungen, Interviews und Audioformate finden Sie in der Mediathek von SIK e.V.

Eine Freude und eine Verantwortung

Für SIK e.V. ist die Veröffentlichung auf der Webseite des BGZ/BAMF eine große Freude. Zugleich verstehen wir sie als Motivation und Verantwortung.

Sie bestärkt uns darin, unsere Arbeit für interkulturellen Dialog, gesellschaftliche Teilhabe und Zusammenhalt in Dresden, Freiberg, Meißen und Sachsen weiterzuentwickeln.

Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung sind Räume wichtig, in denen Menschen miteinander sprechen können. Nicht übereinander, sondern miteinander. Genau dafür stehen unsere Radio-Begegnungen und Gesprächsformate.

Wir freuen uns auch, in diesem Zusammenhang gemeinsam mit weiteren Projekten sichtbar zu werden, die sich auf unterschiedliche Weise für Vielfalt, Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt engagieren.

Dank an BGZ und BAMF

Wir danken dem Team des Bundesprogramms Gesellschaftlicher Zusammenhalt (BGZ) und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) herzlich für die Veröffentlichung, die Sichtbarkeit und die Begleitung der Projektarbeit.

Diese Zusammenarbeit stärkt unser Engagement als gemeinnütziger Verein in Dresden und Sachsen. Sie ermutigt uns, weiterhin Räume für Begegnung, Dialog und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu schaffen.

Mehr Informationen zu unseren Radio-Begegnungen, Interviews und Audioformaten finden Sie in unserer Mediathek.

Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Vor Ort. Vernetzt. Verbunden. (BGZ).

Logo des Bundesprogramms Gesellschaftlicher Zusammenhalt und des Bundesministeriums des Innern
Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Vor Ort. Vernetzt. Verbunden. (BGZ).

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Victoria Mazuze Wendel und Dr. Hildegard Küllchen im Radio-Interview bei SIK e.V. Dresden

Radio-Begegnung Dresden: Victoria Mazuze & Hildegard Küllchen

🎶 Was verbindet uns, wenn die Welt sich zu spalten scheint?

In einer Zeit, in der Grenzen scheinbar zunehmen – nicht nur auf Landkarten, sondern auch in unseren Köpfen – lädt SIK e.V. (Verein zur Stärkung interkultureller Kompetenzen) dazu ein, einen Moment innezuhalten. Zuhören. Und einander wieder zu begegnen.

Mit einer neuen Folge unseres Radio- und Podcastformats „Zukunftsmusik für Zusammenhalt“ schaffen wir einen Raum, in dem sich Wort und Musik verbinden, um einer zentralen Frage nachzugehen:

Wie gestalten wir eine Gesellschaft, die verbundener, menschlicher und bewusster ist?

🌍 Zwei Frauen, zwei Wege, ein gemeinsames Ziel

In dieser Ausgabe kommen zwei Stimmen zu Wort, die sich auf unterschiedliche Weise für das gesellschaftliche Miteinander in Sachsen engagieren:

Victoria (Vicki) Mazuze Wendel – geboren in Dresden, mit biografischen Wurzeln in Mosambik und Deutschland. Als Vorstandsmitglied von Afropa e.V. und Expertin für Rassismusprävention bringt sie eine klare und reflektierte Perspektive auf Fragen von Identität, Zugehörigkeit und Bildung ein.

Dr. Hildegard Küllchen – Pädagogin, in Nordrhein-Westfalen aufgewachsen und seit über 25 Jahren in Dresden zu Hause. Ihre langjährige Tätigkeit an der TU Dresden als Gleichstellungsbeauftragte sowie ihr aktuelles Engagement im Bereich Deutschunterricht für Geflüchtete stehen für ein konsequentes Eintreten für Teilhabe und Dialog.

Zwei Lebenswege, zwei Generationen, zwei Perspektiven – und eine gemeinsame Überzeugung: Interkulturelle Begegnung kann unsere Gesellschaft nachhaltig verändern.

🎙️ Stimmen, die Brücken bauen

Was in diesem Gespräch entsteht, ist mehr als ein Austausch von Meinungen. Es ist ein Raum für ehrliche Reflexion über unser Zusammenleben.

Victoria bringt es auf den Punkt:

„Sich selbst anzunehmen ist der erste Schritt. Wer sich selbst wertschätzt, kann auch dem anderen auf Augenhöhe begegnen – unabhängig von Herkunft oder Akzent.“

Hildegard ergänzt aus ihrer pädagogischen und persönlichen Erfahrung:

„Mein Rat ist einfach: Schauen Sie dem anderen wirklich in die Augen. Musik und Kunst ermöglichen Begegnung auf einer Ebene, die über das rein Rationale hinausgeht – sie sprechen direkt das Herz an.“

💡 Worum geht es in dieser Folge?

Das Gespräch eröffnet verschiedene Perspektiven auf gesellschaftlichen Zusammenhalt:

  • „Innere Migration“: Erfahrungen zwischen Ost- und Westdeutschland
  • Identität jenseits von Kategorien: Leben zwischen Kulturen als Chance
  • Herausforderungen für den Zusammenhalt: Armut, fehlende Begegnungsräume und gesellschaftliche Spannungen
  • Die Kraft des Alltäglichen: kleine Gesten mit großer Wirkung
  • Musik als Brücke: eine persönliche Auswahl, die das Gespräch begleitet – von afrikanischen Klängen bis hin zu Liedern über das Leben „zwischen zwei Welten“

🎧 Zuhören, erleben, weiterdenken

👉 Diese Radio-Begegnung ist Teil des Projekts „Zukunftsmusik für Zusammenhalt“, das von SIK e.V. initiiert wurde, um den Dialog zwischen Menschen mit und ohne Migrationserfahrung in Sachsen zu stärken.

👉 Nicht verpassen! Lassen Sie sich von einem Gespräch inspirieren, das nicht nur den Ist-Zustand reflektiert, sondern Perspektiven für ein respektvolles Miteinander eröffnet.

🤝 Ein Projekt - Eine Einladung

Logo des Bundesprogramms Gesellschaftlicher Zusammenhalt und des Bundesministeriums des Innern

Diese Sendung ist Teil der Reihe
„Radiobegegnungen zwischen Menschen mit und ohne Migrationserfahrung“ von SIK e.V.

Dieses Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Vor Ort. Vernetzt. Verbunden. (BGZ/BAMF) gefördert, das vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) durchgeführt wird. Wir danken für die Unterstützung, die diese wichtigen Radio-Begegnungen in Dresden ermöglicht.

Lassen Sie es sich nicht nur erzählen. Hören Sie selbst!

Denn manchmal beginnt Veränderung nicht mit lauteren Stimmen,
sondern mit besserem Zuhören.

Möchten Sie weitere bewegende Einblicke in unser Projekt erhalten? Dann hören Sie auch die Radio-Begegnung mit Dana Ritzmann und Ali Al-Shiblawi über Zusammenhalt durch Dialog. Ein inspirierendes Gespräch über journalistische und gelebte Migrationserfahrung.

Sendezeiten bei coloRadio Dresden 📻​

Wir freuen uns, dieses Projekt in Zusammenarbeit mit unserem Partner coloRadio zu präsentieren. Neben unserem Online-Podcast könnt ihr die Sendung auch im freien Radio Dresden auf UKW 98,4/99,3 MHz, über DAB+ oder im Livestream auf coloRadio.org hören.

  • Jeden 1. und 2. Donnerstag im Monat
  • Sowie jeden 1. und 2. Samstag im Monat
  • Jeweils zwischen 18:00 und 20:00 Uhr

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Zusammenhalt fördern durch Dialog: Projekt Zukunftsmusik | SIK e.V.

🎶 Wie klingt Zusammenhalt?
Zukunftsmusik: Durch Dialog Brücken bauen

Diese Frage steht im Zentrum der neuen Reihe von Radio-Begegnungen 2025, die im Rahmen des Projekts „Zukunftsmusik für Zusammenhalt“ von SIK e.V. produziert wird.

Hier treffen Menschen aufeinander, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten – einheimisch und zugewandert, jung und erfahren, wissenschaftlich oder künstlerisch geprägt. Doch sobald das Mikrofon eingeschaltet ist, entsteht etwas ganz Eigenes: ein ehrliches, tiefes Gespräch über Leben, Wandel, Zugehörigkeit – und Musik.

Denn Musik ist in allen Folgen mehr als nur Begleitung. Sie ist die Brücke, die Worte trägt, wo Sprache manchmal an ihre Grenzen stößt.

1. Radio-Begegnung

🗣️ Joachim Fischer & Nabil Khalil – Denken, Glauben, Verstehen

In der ersten Radio-Begegnung treffen sich Prof. Dr. Joachim Fischer – Soziologe und Philosoph an der TU Dresden – und Dr. Nabil Khalil, Journalist, Filmemacher und Gründer des zweisprachigen Elbe Magazins in Dresden.

Fischer ist einer der bekanntesten deutschen Vertreter der Philosophischen Anthropologie. Er forscht über die soziale Natur des Menschen, über Beziehungen, Intersubjektivität und die Kunst, den „Anderen“ zu verstehen.
Khalil wiederum blickt auf eine beeindruckende journalistische Laufbahn zurück: vom Korrespondenten in Moskau und Caracas bis hin zum Medienproduzenten in Beirut und Dresden.

Ihr Gespräch bewegt sich zwischen Geist und Alltag, Religion und Vernunft – und zeigt, dass die Suche nach Sinn keine kulturellen Grenzen kennt.
Zwischen den Liedern von Helene Fischer, Udo Lindenberg und der libanesischen Sängerin Fayruz entsteht ein Dialog über Weltbilder und Menschlichkeit.

2. Radio-Begegnung

💬 2. Jürgen Hoyer & Si Cao – Vertrauen, Angst und Begegnung

Der Psychologe Prof. Dr. Jürgen Hoyer ist einer der renommiertesten Psychotherapeuten Deutschlands. Jahrzehntelang leitete er die Psychotherapeutische Universitätsambulanz der TU Dresden, forschte über Angststörungen, Depressionen und neue Therapieformen – immer mit einem klaren Ziel: Menschen zu helfen, sich selbst besser zu verstehen.

Si Cao kam 2016 aus China nach Sachsen. Sie ist heute Geschäftsleiterin des Chinesisch-Deutschen Zentrums e.V. in Dresden und engagiert sich für Integration, Vielfalt und interkulturelles Miteinander.

In ihrem Gespräch sprechen sie über Vertrauen, über die leisen Ängste im Alltag und die kleinen Schritte, die Menschen näherbringen. 

Cao bringt die Perspektive einer Kulturvermittlerin ein, Hoyer die Erfahrung eines Forschers der menschlichen Seele. Zusammen zeichnen sie ein feinfühliges Bild davon, wie Begegnung heilt und wie gegenseitiges Zuhören Hoffnung schenkt.

3. Radio-Begegnung

Victoria Mazuze Wendel und Dr. Hildegard Küllchen im Radio-Interview bei SIK e.V. Dresden

🌺 3. Hildegard Küllchen & Victoria Mazuze – Mut, Wandel und Stärke

Zwei Frauen, zwei Generationen – verbunden durch Engagement und Lebenserfahrung.
Hildegard Küllchen, ehemalige Frauenbeauftragte an der TU Dresden und wissenschaftliche Mitarbeiterin, steht für eine Generation, die in den 1980er und 1990er Jahren den Wandel aktiv mitgestaltete.
Victoria Mazuze, Aktivistin und Mitbegründerin von Afropa e.V. in Dresden, setzt sich heute mit Leidenschaft für Gleichwertigkeit, Vielfalt und Antirassismus ein.

Beide Frauen wissen, dass gesellschaftlicher Wandel Geduld, Dialog und gegenseitigen Respekt braucht.

Ihre Begegnung ist nicht laut – sie ist ehrlich, klar und inspirierend. Sie erzählen von Lebenswegen, von Umbrüchen und von der Kraft, sich selbst treu zu bleiben.

Ihre Musikauswahl – von ZAZ über Bukahara bis zu Namika – spiegelt Lebensfreude, Nachdenklichkeit und Stärke zugleich.

4. Radio-Begegnung

🏙️ 4. Ines Braunsdorf & Irina Preuß – Heimat, Erinnerung und Neubeginn

Ines Braunsdorf, Architektin aus Dresden, gehört zur Generation der Wendezeit. Sie erlebte den Umbruch von der DDR in die Gegenwart, mit all seinen Chancen und Brüchen.
Irina Preuß kam aus Osteuropa (Russland) nach Deutschland – mit dem Mut, ein neues Leben aufzubauen, sich einzubringen und anzukommen.

In ihrem Gespräch geht es um Heimat – als Ort, aber auch als Gefühl.
Sie sprechen über Aufbruch, Anpassung und darüber, wie sich Identität im Lauf des Lebens verändert. Zwischen persönlichen Erinnerungen und Musik, die an die 1990er Jahre erinnert, entsteht ein stilles, intensives Porträt zweier Frauen, die gelernt haben, Wandel zu leben.

5. Radio-Begegnung

🎧 5. Dana Ritzmann & Ali Al-Shiblawi – Sprache, Mut und Neubeginn

Zum Abschluss treffen sich Dana Ritzmann, Journalistin und interkulturelle Trainerin, und Ali Al-Shiblawi, Zahntechniker aus Bagdad, der nach Dresden kam, um sein Leben neu zu beginnen.

Ritzmann hat über zwei Jahrzehnte in Medien, Öffentlichkeitsarbeit und internationalen Projekten gearbeitet – vom Goethe-Institut bis zur Landesverwaltung.
Al-Shiblawi steht für viele Menschen, die Krieg, Flucht und Neubeginn erlebt haben, ohne ihre Würde und ihren Glauben an das Leben zu verlieren.

Ihr Dialog handelt von Sprache – als Brücke und als Barriere – und von der Kraft, sich gegenseitig wirklich zu sehen.
Die Musik, die sie mitgebracht haben, erzählt von Ferne, Sehnsucht und der Suche nach Ruhe.

Ein Gespräch, das bewegt und das zeigt, dass jede Geschichte zählt.

Logo des Bundesprogramms Gesellschaftlicher Zusammenhalt und des Bundesministeriums des Innern

Das Projekt „Zukunftsmusik für Zusammenhalt: Radio-Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Migrationserfahrung“ vom SIK e.V.  wird  durch Bundesministerium des Innern  im Rahmen des Bundesprogramms „Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Vor Ort. Vernetzt. Verbunden.(BGZ)“ gefördert.

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Gesprächscafé Dresden Abend

☕ Gesprächscafé am Abend:
Wo Stimmen sich treffen und Geschichten verbinden

Am 18. Juni 2025 wurde Dresden zum Schauplatz einer ganz besonderen Begegnung: dem ersten Interkulturellen Gesprächscafé, organisiert von SIK e.V. im Rahmen unseres neuen Projekts „Zukunftsmusik für Zusammenhalt“. Der Treffpunkt war das gemütliche Café Andalieb (Louisenstr. 60), ein von syrischen Inhaber*innen geführter Ort, der – genau wie wir – den interkulturellen Austausch in Deutschland aktiv fördert.

🤝 Was ist ein Gesprächscafé – und warum ist es so wichtig?

Ein Gesprächscafé ist mehr als nur ein Kaffeehaus. Es ist eine offene Einladung zum Zuhören, Austauschen und Verstehen.

Bei SIK e.V. verstehen wir dieses Format als eine niedrigschwellige Aktivität, die Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte in einem entspannten, sicheren und respektvollen Rahmen ermöglicht.

Angesichts der demografischen und gesellschaftlichen Herausforderungen in Deutschland – wie dem Bevölkerungsrückgang, zunehmender Migration und sozialer Polarisierung – werden solche Räume immer wichtiger. Denn: Dialog ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Nur durch Zuhören, gegenseitiges Verständnis und kulturellen Austausch kann eine zukunftsfähige Gesellschaft entstehen.

🎨 Vielfalt als Bereicherung

Die Einladung war offen – und die Teilnehmenden ebenso vielfältig. Rund 30 Personen nahmen teil, etwa zur Hälfte ohne Migrationsgeschichte und zur Hälfte mit interkulturellem Hintergrund – unter anderem aus der arabischen Welt, der Türkei, Lateinamerika, Polen, Ungarn und natürlich Deutschland.

Auch der berufliche Hintergrund war breit gefächert:

  • Ein Rechtsanwalt und zwei ex Professoren der TU Dresden

  • Ärzt*innen mit Migrationsgeschichte, die in Meißen arbeiten, Ingenieren und fachleute im bereich Informatik 

  • Fachkräfte aus den Bereichen Kultur, Gastronomie und Sozialarbeit

  • Vertreter*innen von Organisationen wie Villa der Kulturen, Kultur Büro Dresden, Projektschmiede, Forum Dialog e.V.  und Colibrí e.V.

Diese kulturelle und berufliche Vielfalt bereicherte den Austausch enorm und machte den Abend zu einer lebendigen, interaktiven Erfahrung.Ingenieure

🎯 Eisbrecher und Begegnungsformate

Das Team von SIK e.V. hat sich intensiv auf das Gesprächscafé vorbereitet. Neben Infomaterial zum Projekt gab es Willkommensgetränke, süße Köstlichkeiten wie Baklava und eine liebevoll vorbereitete Atmosphäre.

Zwei partizipative Methoden haben das Eis gebrochen:

  • Interkulturelles Bingo: Ein kurzweiliges Spiel, das schnell für Lachen, Gespräche und lebendige Kontakte sorgte.

  • Finde deine Hälfte (Memory-Format): Zwei Gruppen – mit und ohne Migrationsgeschichte – suchten zueinander passende Kartenpaare. Dabei stellten sie sich Fragen über Namen, Wohnorte, Erfahrungen mit Migration und Visionen für ein vielfältiges Deutschland.

Die musikalische Begleitung durch den niederländischen Musiker Vincent Van Hessen verlieh dem Abend eine warme, emotionale Atmosphäre – und sorgte für begeistertes Feedback aller Gäste.

📈 Mehr als eine Veranstaltung –
eine inspirierende Erfahrung

Die Rückmeldungen waren durchweg positiv. In den ausgefüllten Fragebögen bewerteten nahezu alle Teilnehmenden das Gesprächscafé mit „sehr gut“ oder „ausgezeichnet“.

„Ich habe hier mit Menschen gesprochen, die ich sonst nie kennengelernt hätte – das war wirklich besonders.“

Solche Stimmen zeigen: Zuhören schafft Verbindung. Und dieser Abend hat deutlich gemacht, dass echte Begegnungen möglich und nötig sind.

🚀 Wie geht es weiter?
Zukunftsmusik für Zusammenhalt

Das Gesprächscafé war nur der Anfang. Unser Projekt „Zukunftsmusik für Zusammenhalt“ läuft von 2025 bis 2027 in Dresden, Meißen und Freiberg und umfasst unter anderem:

🎤 Bikulturelle Interviewreihe (auf Deutsch):
12 Gespräche zwischen einer Person mit Migrationsgeschichte und einer ohne, zu Themen wie Zusammenleben, Herausforderungen und Visionen einer vielfältigen Gesellschaft. Die Interviews werden über lokale Radios wie Color Radio Dresden und weitere Sender in Chemnitz und Leipzig ausgestrahlt.

🎓 Workshops zu Radio & Podcasting:
Für Jugendliche und migrantische Organisationen, die eigene Audio-Projekte entwickeln wollen. Ziel ist der Aufbau eines regionalen Podcast-/Radioprogramms, das Migrant*innen eine Stimme gibt und langfristig zur nachhaltigen Integration und sozialen Kohäsion beiträgt.

🗓️ Weitere Gesprächscafés:
Aufgrund des großen Interesses planen wir, das Format regelmäßig auch in anderen Städten Sachsens durchzuführen. Folgt uns, um auf dem Laufenden zu bleiben!

🙌 Ein großes Dankeschön

Dieser Erfolg wäre nicht möglich gewesen ohne die Unterstützung vieler Menschen und Institutionen. Wir danken:

  • Allen, die am Gesprächscafé teilgenommen und uns ihr Vertrauen geschenkt haben

  • Den anwesenden Kultur-Communities

  • Dem Büro der Integrations- und Ausländerbeauftragten der Stadt Dresden, das uns bei der Verbreitung der Einladung maßgeblich unterstützt hat

  • Dem Bundesministerium des Innern und für Heimat für die Förderung im Rahmen des Programms
    „Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Vor Ort. Vernetzt. Verbunden.“ (BGZ/BAMF)

  • Der Ostsächsischen Sparkasse Dresden für ihre großzügige Spende über die Plattform 99Funken

  • Den Stiftungen Do und Quartier Meister für ihr Vertrauen

  • Color Radio Dresden, das uns Studio, Technik und Knowhow zur Verfügung stellt

Und natürlich unserem großartigen Team bei SIK e.V.: Claudia (Koordination), Vincent (Musik), Verónica (Video), Victor (Projektleitung) und unseren engagierten Ehrenamtlichen!

📣 Sei beim nächsten
Gesprächscafé dabei!

Das Interkulturelle Gesprächscafé zeigt: Wenn wir zuhören und offen sind, ist alles möglich.

📍 Du lebst in Freiberg oder Meißen – oder möchtest dich einfach engagieren?
👉 Folge uns auf unseren Kanälen
👉 Besuche unsere Website sik-ev.com
👉 Sei dabei beim nächsten Gesprächscafé!

🎙️ Gemeinsam schaffen wir Netzwerke.
🌍 Gemeinsam gestalten wir die Zukunft des gesellschaftlichen Zusammenhalts.

Zukunftsmusik für Zusammenhalt

Das Projekt „Zukunftsmusik für Zusammenhalt: Radio-Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Migrationserfahrung“ vom SIK e.V.  wird  durch Bundesministerium des Innern und für Heimat im Rahmen des Bundesprogramms „Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Vor Ort. Vernetzt. Verbunden. “ (BGZ) gefördert.

Logo des Bundesprogramms Gesellschaftlicher Zusammenhalt und des Bundesministeriums des Innern

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Einladung zum Gesprächscafé: Begegnung im Café Andalieb | SIK e.V.

☕ Herzliche Einladung:
Interkulturelles Gesprächscafé
im Café Andalieb

Was brauchen wir in Zeiten gesellschaftlicher Spaltung, wachsender Unsicherheit und dem Gefühl, dass das Miteinander immer schwieriger wird?

Wir glauben: Es braucht Räume, in denen Menschen sich begegnen können – mit Offenheit, Zeit und dem ehrlichen Wunsch, voneinander zu lernen.

Genau so ein Raum soll das Interkulturelle Gesprächscafé von SIK e.V. sein, das am 📅 Dienstag, 18. Juni 2024 um 18:00 Uhr im gemütlichen Café Andalieb in der Dresdner Neustadt (Louisenstraße 60) stattfindet.

Bei Kaffee, Tee, kleinen Snacks und Musik schaffen wir eine Atmosphäre, in der nicht Positionen verteidigt, sondern Geschichten geteilt werden. Menschen mit und ohne Migrationserfahrung, Dresdner*innen der ersten oder dritten Generation, Engagierte, Neugierige, Skeptische – alle sind eingeladen.

🎧 Warum dieses Projekt?

Das Gesprächscafé ist Teil des mehrjährigen Projekts „Zukunftsmusik für Zusammenhalt“, das von SIK e.V. ins Leben gerufen wurde.

Es steht unter der Leitfrage:
Wie können wir eine vielfältige Gesellschaft lebendig, solidarisch und hörbar machen – in einer Zeit, in der viele Menschen das Gefühl haben, dass ihnen niemand mehr zuhört?

In vielen Teilen Deutschlands – gerade auch in Sachsen – wird Migration nicht als Bereicherung, sondern als Problem wahrgenommen. Es entstehen Ängste, Vorurteile, Rückzug.

Zukunftsmusik für Zusammenhalt möchte hier bewusst gegensteuern – nicht mit Parolen, sondern mit Begegnung, Kreativität und echten Dialogen.

🧭 Was passiert beim Gesprächscafé?

Das Café ist keine Podiumsdiskussion, keine Frontveranstaltung, kein Vortrag. Es ist ein offenes, niedrigschwelliges Format, in dem Menschen sich austauschen können:

  • über das Leben in Dresden

     

  • über die Herausforderungen des Ankommens und der Migration in Dresden

     

  • über das Gefühl, hier zu Hause zu sein – oder auch nicht

     

  • über Sprache, Kultur,Missverständnisse

     

  • Begleitet wird der Abend von musikalischen Impulsen, Kaffee und Tee – und vor allem: Zeit für gute Laune, Entspannung und Zeit zum Teilen.

🌍 Wer ist eingeladen?

Alle. Wirklich alle.

Egal, ob du hier geboren wurdest oder erst seit kurzem in Dresden lebst.

Ob du gut Deutsch sprichst oder noch lernst.

Ob du das erste Mal zu einer Veranstaltung von SIK e.V. kommst oder schon lange mit uns verbunden bist.

Wir wünschen uns, dass dieses Gesprächscafé ein Ort wird, an dem neue Gespräche entstehen, Nachbarschaft erlebbar wird, und vielleicht sogar neue Freundschaften beginnen.

💬 Ohne Anmeldung – einfach vorbeikommen!

  • 📅 Dienstag, 18. Juni 2024

  • 🕕 ab 18:00 Uhr

  • 📍 Café Andalieb, Louisenstraße 60, 01099 Dresden

Du brauchst nichts mitzubringen – nur Neugier, Offenheit und vielleicht ein bisschen Appetit auf Begegnung.

🔎 Mehr über das Projekt

Das Gesprächscafé ist Teil des Projekts „Zukunftsmusik für Zusammenhalt: Radio-Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Migrationserfahrung“, das gefördert wird durch das Bundesprogramm Gesellschaftlicher Zusammenhalt (BGZ/BAMF) und unterstützt wird von der Sparkasse Dresden sowie der Stiftung :DO und Quartiermeister.

Das Projekt umfasst außerdem interkulturelle Podcasts, partizipative Workshops, mediale Kreativformate und langfristige Kooperationen mit Bildungs- und Kulturträgern in Sachsen.

Mehr Infos auf:

🌐 Projekt Zukunftsmusik für Zusammenhalt

📧 Kontakt: info@sik-ev.com

Nicht vergessen: Wir freuen uns darauf, dich am 18. Juni um 18:00 Uhr zu sehen.

Einladung zum Gesprächscafé: Begegnung im Café Andalieb | SIK e.V. Weiterlesen »

START-Stiftung in Sachsen: 20 Jahre Talentförderung | SIK e.V.

🎓 20 Jahre START-Stiftung:
Junge Talente in Sachsen fördern

Mit Freude teilen wir Informationen über die herausragende Arbeit der START-Stiftung in Sachsen, einer Organisation, die sich seit mehr als 20 Jahren der Förderung junger Migrantentalente auf ihrem Weg zu Bildung und beruflicher Ausbildung widmet.

Kürzlich hatten wir als Organisation SIK e.V. Verein zur Stärkung interkultureller Kompetenzen die Gelegenheit, an einer bedeutenden Veranstaltung der START-Stiftung in Dresden teilzunehmen. Es handelte sich um die feierliche Stipendienverleihung und die Willkommensfeier der 22. Gruppe junger Menschen, die die Unterstützung dieser wichtigen Stiftung in Sachsen erhalten werden. Als SIK e.V. freuen wir uns sehr über den Kontakt und die Kooperation mit der START-Stiftung und hoffen, sie bald zu einem Interview für unseren Podcast einladen zu können.

Im Rahmen dieser formellen, aber dennoch herzlichen und angenehmen Veranstaltung wurden Stipendien an 10 talentierte junge Menschen überreicht. Diese Initiative ist Teil einer jährlichen Kampagne der START-Stiftung  zur Anerkennung und Förderung des Talents junger Menschen mit Migrationserfahrung in ganz Deutschland und insbesondere in Sachsen, wo die Stiftung einen aktiven Standort unterhält.

Die Feier, die am 4. April 2025 im Neuen Rathaus in Dresden stattfand, bot einen Rahmen, um die Leistungen dieser jungen Menschen zu würdigen und die Bedeutung der Unterstützung hervorzuheben, die die START-Stiftung ihnen für ihre zukünftige Entwicklung bietet. Die Anwesenden hatten die Möglichkeit, musikalische Darbietungen zu genießen und inspirierende Berichte von jungen Menschen zu hören, die von dem Stipendium profitiert haben.

An der Veranstaltung nahmen wichtige Persönlichkeiten der START-Stiftung teil, darunter Kerstin Knye, Projektleitung von START in Dresden, und Andrés Castillo, Landeskoordination von START in Sachsen. Wir freuten uns auch über die Anwesenheit des Sächsischen Staatsministers für Kultur, Conrad Clemens, der aktiv an der Übergabe der Urkunden und der Auszeichnung der jungen Stipendiaten beteiligt war.

Die Arbeit der START-Stiftung in Sachsen, die sich über mehr als zwei Jahrzehnte erstreckt, unterstreicht das Engagement der Region für die Schaffung einer vielfältigen und gerechten Gesellschaft, in der das Potenzial aller jungen Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft, gefördert wird. Ihr Fokus auf die Unterstützung junger Menschen mit Migrationshintergrund in ihrer Bildung und beruflichen Entwicklung ist von grundlegender Bedeutung für den Aufbau einer vielversprechenden Zukunft für alle. Die START-Stiftung ist seit mehr als 20 Jahren in Sachsen aktiv.

Diese Veranstaltung war nicht nur eine Feier individueller Talente, sondern auch ein Zeugnis für den positiven Einfluss, den Organisationen wie die START-Stiftung in unserer Gesellschaft haben. Wir danken für die Einladung, Teil dieses wichtigen Moments gewesen zu sein, und gratulieren den jungen Stipendiaten zu ihren Erfolgen sowie der START-Stiftung zu ihrer kontinuierlichen und wertvollen Arbeit in Sachsen.

Inspiriert durch den Erfolg dieser jungen Menschen bekräftigen wir als SIK e.V. unser Engagement, weiterhin Brücken zu bauen, die das Miteinander und das gegenseitige Verständnis in unserer Stadt fördern. Wir sind fest davon überzeugt, dass Integration dort gedeiht, wo tägliche Begegnungen stattfinden – so wie wir es in jeder Ausgabe unseres Gesprächscafés erleben, wo das Wort und das Zuhören Vielfalt in Gemeinschaft verwandeln. 

Doch unsere Arbeit endet nicht an den Tischen des Dialogs; wir möchten diese Realitäten auch über die Medien verstärken. Ein klares Beispiel dafür ist unser aktueller Radio-Podcast mit Dana und Ali, in dem wir die Herausforderungen und Geschichten vertiefen, die die heutige Integration prägen. Genau wie die Stipendien der START-Stiftung sind diese Initiativen wichtige Bausteine für eine zusammenhaltende Gesellschaft, und wir laden Sie ein, ein aktiver Teil dieser Reise mit uns zu sein.

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